Streit

90-Jähriger mit Waffe im Rollator bedroht Pflegemitarbeiter

Weil er die gewünschten Medikamente nicht bekam, ist ein 90-Jähriger beim Arzt ausgerastet. Die Polizei rückte an und fand eine Waffe.

Ein Rollator soll Senioren das Laufen erleichtern. Im Fall eines 90-Jährigen aus Kaiserslautern diente er zudem als Transportmittel für eine Waffe. (Symbolbild)

Ein Rollator soll Senioren das Laufen erleichtern. Im Fall eines 90-Jährigen aus Kaiserslautern diente er zudem als Transportmittel für eine Waffe. (Symbolbild)

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Kaiserslautern.  Wegen eines Streits um Medikamente hat ein 90-Jähriger den Mitarbeitern einer Arztpraxis gedroht und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der erboste Senior fuchtelte am Freitag in der Praxis in Kaiserslautern nach Angaben der Beschäftigten zunächst mit einem Stock herum, wie die Polizei mitteilte.

Anschließend habe er behauptet, eine Waffe zu haben, und gedroht, sich sowie der Mitarbeiterin eines Pflegedienstes etwas anzutun. Hintergrund des Auftritts war nach Angaben der Polizei, dass der Mann gewünschte Medikamente nicht bekommen hatte.

Schreckschusswaffe im Rollator versteckt

Nachdem der 90-Jährige die Praxis verlassen hatte, starteten Polizei und Ordnungsdienst eine zuerst vergebliche Suche. Erst am Nachmittag tauchte der Mann wieder in seiner Wohnung auf. Dort fand die Polizei schließlich mehrere Schreckschusswaffen. Eine davon habe durchgeladen im Rollator gelegen. Der 90-Jährige musste sie abgeben. (dpa)

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