Schwedisches Königspaar besucht Berliner Geflüchtetenprojekt

Schwedisches Königspaar besucht Berliner Geflüchtetenprojekt

Am Freitag Nachmittag haben König Carl Gustaf und Königin Silvia das Flüchtlings-Projekt "Refugio" besucht. In einem Altbau in Belin-Neukölln leben in WG's unter anderem Syrer und Afghanen zusammen mit Deutschen und Schweden. Dort betreiben ein Café und organisieren Veranstaltungen, bei denen sich Einheimische und Ankommer kennenlernen können. Das Projekt geht auf die Initiative "Give Something Back To Berlin" von der Schwedin Annamaria Olsson zurück. "Es ist eine junge Schwedin, die also die Idee hatte, die Menschen, die nach Berlin kommen - viele sind ja Flüchtlinge auch. Was machen sie? Wohin können sie sich wenden? Wer kann ihnen behilflich sein? Sie unterstützen? Sie sagte, sie kam aus Schweden und hat also auch dieses Vakuum erlebt. Sie kannte niemanden. Und da hat sie also auch Kontakt gehabt mit vielen Flüchtlingen, die also anderen Flüchtlingen helfen wollen. Und das war, muss ich sagen, bewundernswert wirklich, wie sich dieser Familien angenommen haben." Königin Silvia bezeichnete den Staatbesuch in Deutschland als sehr intensiv. Berlin kenne sie sehr gut. "Ich muss sagen, Berlin entwickelt sich ja ständig. Das ist wirklich fabelhaft. Und es ist spannend. Es ist sehr spannend auch vom kulturellen her, was also in Berlin geschieht. Und man müsste mehr Zeit haben!" Das schwedische Königspaar hatte seinen Deutschland-Besuch am Mittwoch begonnen. Am Samstag reisen sie nach Leipzig und Wittenberg, bevor es zurück nach Schweden geht.
Fr, 07.10.2016, 19.04 Uhr

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