Homeoffice

Porno-Star zieht gegen Verbot von Erotik-Chats vor Gericht

Das Landratsamt Mühldorf am Inn hat Natalie Hot verboten, in ihrer Wohnung einen Sex-Chat zu betreiben – der Bebauungsplan sehe kein Gewerbe vor.

Das Landratsamt Mühldorf am Inn hat Natalie Hot verboten, in ihrer Wohnung einen Sex-Chat zu betreiben – der Bebauungsplan sehe kein Gewerbe vor.

Foto: imago stock&people / imago/Science Photo Library

Darf Natalie Hot in ihrer bayerischen Wohnung einen Sex-Chat betreiben? Nachbarn sind empört, nun soll das Münchner Landgericht klären.

München/Ampfing.  Wenn sich eine Porno-Darstellerin zu Hause vor der Kamera für das Internet auszieht – ist das dann Homeoffice? Mit dieser Frage muss sich das Verwaltungsgericht München an diesem Mittwoch befassen. Porno-Star Natalie Hot zieht vor Gericht, weil sie in ihrem Haus im oberbayerischen Ampfing nicht mehr als Webcam-Girl arbeiten darf.

Das Landratsamt Mühldorf am Inn hat ihr das verboten mit der Begründung, sie lebe in einem Wohngebiet und der Bebauungsplan sehe kein Gewerbe vor. Um einen „Telearbeitsplatz“ – also Homeoffice – handelt sich das Chat-Zimmer nach Auffassung der Behörde auch nicht, weil die 24-Jährige mit ihrer Tätigkeit „Außenwirkung entfaltet“. Dagegen wehrt sich die junge Frau nun vor Gericht. Nachbarn hatten sich über ihre Arbeit beschwert. (dpa)

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