Wiegemeisterschaft

Dickes Ding: Deutschland hat einen neuen Rekordkürbis

Würsching und Kürbis: So sieht der der Kürbisbauer Matthias Würsching aus Einhausen mit seinem Zuchterfolg aus. Er hat die deutsche Meisterschaft mit seinem 901 Kilogramm schweren Exemplar gewonnen.

Würsching und Kürbis: So sieht der der Kürbisbauer Matthias Würsching aus Einhausen mit seinem Zuchterfolg aus. Er hat die deutsche Meisterschaft mit seinem 901 Kilogramm schweren Exemplar gewonnen.

Foto: Christoph Schmidt / dpa

Die Zweit- und Drittplatzierten waren fast federleicht dagegen: Deutschlands schwerster Kürbis ist gefunden, und er hat Rekordgewicht.

Ludwigsburg.  Ein hessischer Kürbiszüchter hat einen neuen deutschen Rekord aufgestellt: Mit einem 901 Kilo schweren Prachtexemplar holte Matthias Würsching aus Einhausen (Kreis Bergstraße) am Sonntag in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) die Deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen. Er übertraf den bisherigen Rekord von 812 Kilo aus dem vergangenen Jahr um fast 100 Kilogramm, wie Organisator Stefan Hinner mitteilte.

Angetreten waren 25 Züchter aus der ganzen Republik, um ihre Kürbisse auf die Spezialwaage hieven zu lassen. „Es war ein Super-Kürbisjahr, sagte Hinner. Die Riesenkürbisse, die das kalte Frühjahr überstanden hatten, profitierten von einer Kombination aus Regenwetter und Hitze. Bis zur Ernte eines solchen Kürbis’ vergehen etwa 100 Tage von der Aussaat bis zur Ernte. Auf Platz zwei und drei landeten deutlich abgeschlagen Züchter aus Baden-Württemberg und Sachsen, deren Kürbisse 512 und 502 Kilo wogen.

Züchter Würsching nutzt für seine Monsterkürbisse ein besonderes Saatgut aus Kanada. Der Name “Atlantic Giant“ ist Programm. Während bei den gängigen Arten Kürbisse auf ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm bringt der „Giant“ gigantische Früchte hervor. Von etlichen Pflanzen lässt er nur eine Frucht wachsen. Dieser Kürbis werde dann so ausgerichtet, dass er am besten wachsen kann. (dpa)

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