Unglück

Motorboot rast in Böschung: Toter bei Rennen auf der Mosel

Ein Start zu einem Rennen der 125-Kubikzentimeter-Klasse vor einigen Jahren. An der Mosel ist bei einem Motorbootrennen der 350er-Klasse der italienische Fahrer Massimo Rossi ums Leben gekommen.

Ein Start zu einem Rennen der 125-Kubikzentimeter-Klasse vor einigen Jahren. An der Mosel ist bei einem Motorbootrennen der 350er-Klasse der italienische Fahrer Massimo Rossi ums Leben gekommen.

Foto: Rennbootarchiv Schulze (CC BY-SA 3.0)

Ein Motorbootrennen auf der Mosel hat ein tragisches Ende genommen: Ein Fahrer starb, als sein Boot in Steine einer Böschung raste.

Trier.  Bei einem Motorbootrennen auf der Mosel ist am Sonntag ein Fahrer ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Trier mitteilte, kam der Mann während eines Wendemanövers mit seinem Rennboot von der Strecke ab und raste in die Uferböschung. Dabei wurde er aus seinem Boot heraus und gegen einen Baum geschleudert. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar.

Nach Informationen italienischer Medien und in der Rennszene handelt es sich bei dem getöteten Sportler um den italienischen Spitzenfahrer Massimo Rossi (24). Die Polizei bestätigte die Nationalität des Opfers, machte aber keine weitere Angaben zur Identität. Die Veranstaltung wurde nach dem Unfall vom Veranstalter abgebrochen.

Italienischer Verband hatte Bedenken

Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berief sich auf den Präsidenten des italienischen Verbands Federmotonautica, Vincenzo Iaconianni. Sie zitierte ihn mit den Worten, der Verband habe immer wieder darauf hingewiesen, dass die Strecke auf der Mosel nicht breit genug und deswegen zu gefährlich sei.

Das internationale Motorbootrennen auf einem 600 Meter langen Wendekurse auf der Mosel in Traben-Trarbach war ursprünglich für das erste Juni-Wochenende geplant gewesen, wurde dann aber wegen Hochwassers auf Anfang Oktober verschoben. Das Video zeigt eines der Boote vor dem Unglück:

(dpa/law)

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