Sturm

Zehntausende nach Mega-Unwetter in Australien ohne Strom

Ein Super-Sturm fegt über Australiens Süden hinweg. Zwanzig Hochspannungsmasten wurden bereits zerstört. Weitere Regionen sind bedroht.

Unwetterschäden in der australischen Stadt Blyth im Bundesstaat South Australia. Der Sturm, der zurzeit über die Region hinwegzieht, ist nach Ansicht der Wetterbehörde einmalig in 50 Jahren.

Unwetterschäden in der australischen Stadt Blyth im Bundesstaat South Australia. Der Sturm, der zurzeit über die Region hinwegzieht, ist nach Ansicht der Wetterbehörde einmalig in 50 Jahren.

Foto: David Mariuz / dpa

Adelaide.  Im Süden Australiens hat ein schweres Unwetter zeitweise einen ganzen Bundesstaat lahmgelegt. Auch knapp einen Tag später waren im Bundesstaat South Australia noch Zehntausende ohne Strom – es könnte Tage dauern, bis die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt sei, sagten die Behörden am Donnerstag.

Das Mega-Unwetter bedrohe nun die Bundesstaaten Victoria und New South Wales weiter im Osten, warnten Meteorologen.

80.000 Blitze bei Mega-Unwetter gezählt

In ganz South Australia war am Mittwochabend der Strom ausgefallen, etwa 1,7 Millionen Menschen saßen im Dunkeln. Mindestens zwanzig Hochspannungsmasten wurden zerstört. Der Sturm ist nach Ansicht der Wetterbehörde einmalig in 50 Jahren. So wurden etwa 80.000 Blitze gezählt.

Der Stromausfall hatte am Donnerstag auch politische Debatten zur Folge: Regierungschef Malcolm Turnbull machte die Ziele des Bundesstaates bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien verantwortlich. Diese seien unrealistisch, die Energiesicherheit habe Priorität. (dpa)

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