Schlägerei

Zwölfjähriger ist nach Attacke an Schule außer Lebensgefahr

Nach der Schulhofsattacke in Euskirchen ist das Opfer laut einem Bericht außer Lebensgefahr. Gegen die Täter wird nicht mehr ermittelt.

An der Gesamtschule in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) war ein zwölfjähriger Junge bei einer Prügelattacke von zwei Mitschülern lebensgefährlich verletzt worden.

An der Gesamtschule in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) war ein zwölfjähriger Junge bei einer Prügelattacke von zwei Mitschülern lebensgefährlich verletzt worden.

Foto: Marius Becker / dpa

Euskirchen.  Nach der brutalen Attacke auf einen Zwölfjährigen im nordrhein-westfälischen Euskirchen hat sich der Gesundheitszustand des Schülers offenbar stabilisiert. „Zum jetzigen Zeitpunkt besteht keine Lebensgefahr. Sein Zustand ist stabil“, sagte der Vater des Jungen der „Bild“-Zeitung. Er werde aber weiterhin medizinisch betreut.

Bei der Auseinandersetzung am vergangenen Donnerstag war der Zwölfjährige auf dem Schulhof der Gesamtschule in Euskirchen so schwer verprügelt worden, dass er schwerste Verletzungen erlitt. Er schwebte seitdem in Lebensgefahr.

Ermittlungen gegen beide Täter eingestellt

Bei den Tätern handelte es sich Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge um zwei Mitschüler des Jungen. Sie sind strafunmündig, also noch keine 14 Jahre alt. Gegen die beiden Jungen seien die Ermittlungen deshalb inzwischen eingestellt, wie die „Bild“ weiter berichtete.

„Für uns ist der Fall abgeschlossen”, sagte der Bonner Oberstaatsanwalt Robin Faßbender der Zeitung. „Wir glauben recht sicher, dass keine weitere Personen an der Tat beteiligt waren.” Strafrechtlich verantworten müssen sich die Jungen wegen ihres Alters nicht. Mit ihnen soll sich jetzt das Jugendamt vom Kreis Euskirchen befassen. Das Amt stehe demnach bereits in Kontakt mit den Eltern der beiden Täter. (schrö)

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