Waffengewalt

Mann erschießt fünf Menschen in US-Einkaufszentrum

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Das Einkaufszentrum Cascade Mall in der US-Kleinstadt Washington soll laut Medienberichten zur Tatzeit voller Menschen gewesen sein.

Das Einkaufszentrum Cascade Mall in der US-Kleinstadt Washington soll laut Medienberichten zur Tatzeit voller Menschen gewesen sein.

Foto: HANDOUT / REUTERS

Ein Mann hat in einer US-Kleinstadt fünf Menschen erschossen. Die Polizei fahndet nach dem Täter. Der Hintergrund der Tat ist unklar.

Burlington.  Ein Angreifer hat in einem Einkaufszentrum in den USA fünf Menschen getötet. In der Cascade Mall in Burlington im Bundesstaat Washington erschoss er am Freitagabend vier Frauen – zudem kam ein Mann in kritischem Zustand in ein Krankenhaus und erlag dort seinen Verletzungen.

„Er hat die Nacht nicht überlebt“, bestätigte Polizistin Heather Axtman der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Eine weitere Person wurde US-Medien zufolge leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter war auch nach Stunden noch auf der Flucht.

Polizei fahndet nach Mann mit Gewehr

Der mutmaßliche Täter habe den Tatort vor dem Eintreffen der Beamten verlassen und sei auf der Flucht, hieß es. Die Polizei veröffentlichte ein Fahndungsbild, auf dem ein junger Mann mit einem Gewehr zu sehen ist. Der Katastrophenschutz von Skagit County betonte, es werde nach einem einzelnen Schützen gesucht.

Der lokale Fernsehsender Kiro 7 berichtete, das Einkaufszentrum sei zur Tatzeit voller Menschen gewesen. Polizei und Rettungsteams befanden sich im Großeinsatz. Das Motiv des Täters war zunächst unklar. Burlington liegt rund 100 Kilometer nördlich von Seattle in der Nähe der kanadischen Grenze.

Bundespolizei FBI unterstützt die Ermittlungen

„Eine Trägodie hat Washington heute getroffen“, schrieb Gouverneur Jay Inslee auf Twitter. „Mit unseren Herzen sind wir in Burlington“, teilte er weiter mit.

Das FBI in Seattle teilte mit, es unterstütze die Ermittlungen. Es gebe keine Informationen, die weitere geplante Angriffe im Bundesstaat Washington nahelegten. US-Reportern zufolge waren auch Hubschrauber im Einsatz. Die Menschen wurden mit Bussen in Sicherheit gebracht. An einer Kirche konnten sie ihre Familien treffen.

Sechste Massentötung im Staat Washington

Auch Stunden nach dem Vorfall hatte es für das Einkaufszentrum noch keine komplette Entwarnung gegeben, wie Polizeisprecher Mark Francis auf Twitter schrieb. „Viele verschlossene Türen und Räume mussten geöffnet werden.“ Das Areal sei insgesamt rund 40.000 Quadratmeter groß.

Wie die „Seattle Times berichtet“, ist es die sechste Massentötung mit Schusswaffen in diesem Jahr im Bundesstaat Washington, der rund sieben Millionen Einwohner hat. Als Massentötung gelten Taten mit vier oder mehr Toten. (dpa/moi)


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