Verletzte

IS reklamiert Messerattacke in US-Einkaufszentrum für sich

In den USA verletzt ein Mann acht Menschen mit einem Messer und wird erschossen. Nun reklamiert die Terrormiliz IS die Tat für sich.

Der Täter soll „Allah“ gerufen haben. Ein Polizist erschoss ihn.

Der Täter soll „Allah“ gerufen haben. Ein Polizist erschoss ihn.

Foto: Susan Chiang / iStock

Berlin/Washington.  Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Messerattacke in einem Einkaufszentrum in St. Cloud im US-Bundesstaat Minnesota für sich reklamiert. Am Samstagabend (Ortszeit) hatte ein Mann acht Menschen mit einem Messer verletzt, eher er von einem Polizisten erschossen wurde.

Der Täter sei „ein Soldat“ des Islamischen Staates gewesen, teilte das IS-Sprachrohr Amak in einer im Internet verbreiteten Nachricht mit. Er sei dem Aufruf gefolgt, Bürger der „Kreuzfahrer-Koalition“ anzugreifen. Die Meldung konnte zunächst nicht unabhängig auf ihre Echtheit überprüft werden.

Angreifer soll „Allah“ gerufen haben

Augenzeugenberichten zufolge habe der Mann „Allah“ gerufen und Kunden in dem Einkaufszentrum etwa 70 Kilometer nordwestlich von Minneapolis gefragt, ob sie Muslime seien. Da die Identität des Täters und seine Motive noch unbekannt seien, wollte die Polizei bislang nicht von einem terroristischen Angriff sprechen. (dpa)