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WhatsApp-Nachricht droht Kindern und Müttern mit Ermordung

Zuerst waren sie in Niedersachsen aufgetaucht: WhatsApp-Nachrichten, in denen Kindern mit dem Tod gedroht wird. Die Polizei warnt.

Grundschüler erhalten derzeit eine bedrohliche WhatsApp-Nachricht. Sie sollten die Sprachnachricht nicht weiterschicken.

Grundschüler erhalten derzeit eine bedrohliche WhatsApp-Nachricht. Sie sollten die Sprachnachricht nicht weiterschicken.

Foto: Martin Gerten / dpa

Oberhausen.  Eine weibliche Computerstimme fordert den Empfänger auf, die Nachricht an 20 andere Kinder weiterzuschicken. Andernfalls würden entweder die Kinder sofort oder ihre Mütter in fünf Jahren ermordet. Bei WhatsApp ist derzeit eine Sprachmitteilung in Umlauf, die gezielt an Kinder versandt wird. Die Polizei warnt jetzt Eltern vor der Ketten-Nachricht.

Vor allem Kinder aus Oberhausen sollen betroffen sein, ihre Eltern meldeten sich bei der Polizei. „Diese Nachricht sollte auf keinen Fall weiter geschickt werden“, warnt daher der Sprecher der Polizei in Oberhausen.

Zehnjähriger bekam Nachricht von Schülerin

Auch Nico (10) hat solch eine Sprachnachricht bekommen, von einer Mitschülerin, die sie aus Angst sofort weiter geleitet hatte. Nicos Mutter, Svenja Lammsfuß, schildert den Fall: „Wir kontrollieren immer das Handy unseres Sohnes, dabei fiel uns die Nachricht auf.“

Die Mutter ist heilfroh, dass ihr Sohn die Nachricht nicht angehört hat. Die sei nämlich richtig gruselig. „Er hätte sie nicht weitergeschickt, aber mir tränenüberströmt gezeigt“, sagt sie. Ihr Neffe habe auch die WhatsApp-Nachricht erhalten.

Zuerst in Niedersachsen aufgetaucht

Was hinter dieser Geschichte steckt, ob irgendwer am Versand verdient oder nur Kinder erschreckt werden sollen, darüber kann die Polizei nur spekulieren. Natürlich wolle man nun ermitteln, was es mit diesen ominösen Nachrichten auf sich habe. Die seien zum ersten Mal in Niedersachsen aufgetaucht. (we)

Dieser Artikel erschien zuerst auf derwesten.de.