Unglück

Ein Toter nach Flugzeugunfall bei Usedom entdeckt

Einsatzkräfte der Polizei suchen vor Usedom nach den Insassen eines verunglückten Flugzeugs. Taucher haben nun die Leiche eines Mannes bergen können.

Einsatzkräfte der Polizei suchen vor Usedom nach den Insassen eines verunglückten Flugzeugs. Taucher haben nun die Leiche eines Mannes bergen können.

Foto: Tilo Wallrodt / dpa

Bei Usedom sind eine männliche Leiche und Teile eines Flugzeugwracks entdeckt worden. Die Identität des Toten ist noch ungeklärt.

Heringsdorf.  Zwei Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs mit Menschen aus Hessen über dem Stettiner Haff bei Usedom ist ein Toter gefunden worden. Dabei handelt es sich um einen Mann, dessen Identität noch geklärt werden müsse, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neubrandenburg. Taucher hätten auch weitere Wrackteile des Flugzeugs vom Typ TB 20 in dem Gewässer südlich der Insel Usedom entdeckt. Die Bergung und die weitere Suche sollten bis zum Abend fortgesetzt werden.

Die Maschine war mit zwei Männern und einer Frau an Bord laut Polizei am Sonntagmorgen nach dem Start am Flughafen Heringsdorf (Kreis Vorpommern-Greifswald) ins Stettiner Haff gestürzt. Alle drei Vermissten stammen aus Hessen. Sie wollten nach einem Wochenendausflug zur Ostsee zurück zum Flugplatz in Michelstadt (Odenwaldkreis). Dabei waren sie von einer zweiten Maschine begleitet worden – diese war am Sonntag zurückgekehrt.

Bei den Männern soll es sich um erfahrene Piloten gehandelt haben. Die Ursache für den Absturz war zunächst unklar, hieß es. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist eingeschaltet. Das Stettiner Haff ist etwa 22 Kilometer lang, bis zu 52 Kilometer breit und nach Fläche fast doppelt so groß wie der Bodensee. (dpa)

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