Benimmsteuer

In spanischem Café ist Kaffee für unhöfliche Gäste teurer

Eine spanische Cafébesitzerin lässt ihre Gäste unterschiedlich viel zahlen. Je ruppiger die Bestellung, desto teurer wird der Kaffee.

In einem spanischen Restaurant gibt es gestaffelte Preise für Kaffee. Am wenigsten zahlt, wer gutes Benehmen an den Tag legt.

In einem spanischen Restaurant gibt es gestaffelte Preise für Kaffee. Am wenigsten zahlt, wer gutes Benehmen an den Tag legt.

Foto: imago stock&people / imago/Westend61

Madrid.  Gute Manieren zahlen sich aus – und zwar buchstäblich. Im spanischen Llançà an der Costa Brava hat eine Cafébesitzerin eine Art Benimmsteuer eingeführt. Wer im „Restaurant Blau Grifeu“ einen Kaffee ordert, zahlt zwischen 1,30 und 5 Euro – je nach Höflichkeitsgrad der Bestellung.

Wie die britische Zeitung „The Times“ schreibt, will Besitzerin Marisel Valencia Madrid ihren Kunden damit ein besseres Benehmen antrainieren. Wer nicht mehr als „einen Kaffee“ hervorzupressen vermag, für den kostet das Getränk satte 5 Euro. Zwei Euro günstiger wird es, wenn ein „bitte“ hinzukommt. Am wenigsten zahlt man aber, wenn man zuvor noch freundlich grüßt: „Guten Morgen“ plus „bitte“ macht 1,30 Euro.

Diese Hausregeln hat Valencia Madrid laut „Times“ für jeden sichtbar auf einem Plakat außen an ihrem Restaurant festgehalten. Die Ruppigkeit ihrer Gäste erklärt sie sich so: „Die Leute scheinen immer in Eile zu sein.“ (cho)

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