Videoaufnahmen

Mann wirft Vierjährigen von acht Meter hoher Brücke in Fluss

Dramatischer Vorfall in den USA: Ein Mann hat ein Kind von einer Brücke in einen Fluss geworfen. Dank Schwimmweste ging es nicht unter.

Der Sprung von einer Brücke ins Wasser ist für viele eine Mutprobe – oder ein großer Spaß (Archivfoto). In den USA hat nun ein Mann einen Vierjährigen einfach von einer Brücke ins Wasser geworfen.

Der Sprung von einer Brücke ins Wasser ist für viele eine Mutprobe – oder ein großer Spaß (Archivfoto). In den USA hat nun ein Mann einen Vierjährigen einfach von einer Brücke ins Wasser geworfen.

Foto: Phil Walter / Getty Images

Seattle.  Ein Mann hat in den USA einen vierjährigen Jungen von einer acht Meter hohen Eisenbahnbrücke in einen Fluss geworfen. Die Szene aus dem US-Bundesstaat Washington ist in einem Video zu sehen, das auf Facebook veröffentlicht wurde.

Die „Washington Post“ berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, die Mutter des Jungen haben danebengestanden und gejubelt. Die Brücke ist ein beliebter Treffpunkt von Wasserspringern.

Das Kind schrie die ganze Zeit

Ein 18 Jahre alter Hobby-Springer hatte den Vorfall mit dem Smartphone gefilmt. Der Vierjährige sei mit dem Nacken aufs Wasser geprallt, unter Wasser gesunken und dank einer Schwimmweste wieder an die Oberfläche gespült worden, sagte er der Zeitung. Das Kind aber habe die ganze Zeit über geschrien.

Schwimmer, die den Vorfall mitbekamen, alarmierten die Polizei. Die Mutter hatte angegeben, das Ganze sei nur ein Spaß gewesen. Im Video hört man sie deutlich jubeln. Auf Zurechtweisungen von Passanten habe sie abweisend reagiert: „Es ist mein Kind, und es geht euch nichts an.“

Gegen die Mutter und den Mann wird ermittelt

Steve Shumate, ein Sprecher des Grays Harbor County Sheriff Office, teilte der „Washington Post“ mit, die Staatsanwaltschaft müsse noch entscheiden, ob die Mutter wegen Kindesmisshandlung angeklagt werde. Der Mann, der das Kind von der Brücke geworfen hatte, wurde als Freund der Mutter identifiziert. Gegen ihn wird ebenfalls ermittelt. (dpa)