Tierisch

Rettungseinsatz für „Katze“ im Fluss wird zur Überraschung

In den langen Ferien tauchen oft Krokodile und Kängurus in Deutschland auf. Sommerloch-Tier 2016 ist aber eine Katze, die keine ist.

Dieses Foto der "Katze" machte die Feuerwehr Düsseldorf vor der Rettung aus dem Wasser.

Dieses Foto der "Katze" machte die Feuerwehr Düsseldorf vor der Rettung aus dem Wasser.

Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf.  Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte die Feuerwehr Düsseldorf am Sonntag auf dem Rhein. Gleich mehrere Anrufer hatten auf dem Fluss eine arme Katze gesehen, die sich auf ein Stück Holz habe retten können. Wie auf einem Floß treibe das Tier den Fluss hinunter. Gesichtet wurde das Tier in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke.

Mit einem Rettungsboot machte sich die Feuerwehr stromabwärts auf die Suche nach dem Tier – und fand es auch. Es war allerdings keine Katze. Das Erstaunen der Wehrleute war groß, als sie das Objekt erreichten. Es handelte sich um ein ausgestopftes Raubtier, das auf einem Brett seefest befestigt war: Unter dem Stück Holz waren zwei Äste mit vier leeren PET-Flaschen befestigt. Die waren perfekte Schwimmkörper, um das Brett mit dem ausgestopften Tier zu stabilisieren.

Wer das ungewöhnliche „Floß“ mit dem ungewöhnlichen tierischen Passagier auf die Reise geschickt hatte und wie lange die Reise schon dauerte, ist nicht bekannt. Die Feuerwehr vermutet, dass es sich um einen Dachs handelt, obwohl der Kopf nicht (mehr?) die markante schwarz-weiße Färbung hat. Die Löschbootstation will das seltsame Treibgut bis zur Klärung der Herkunft als „Trophäe“ behalten. (we)