Virus

Erstes Baby mit Schädelfehlbildung wegen Zika in Spanien geboren

Eine mit dem Zika-Virus infizierte Mutter hat in Spanien ein Kind mit Mikrozephalie geboren. Es ist der erste bekannte Fall in Europa.

Kinder mit Mikrozephalie, hier ein betroffenes brasilianisches Baby, haben einen ungewöhnlich kleinen Kopfumfang, der meist mit geistigen Behinderungen einhergeht.

Kinder mit Mikrozephalie, hier ein betroffenes brasilianisches Baby, haben einen ungewöhnlich kleinen Kopfumfang, der meist mit geistigen Behinderungen einhergeht.

Foto: Rafael Fabres / dpa

Barcelona.  In Spanien ist erstmals der Fall eines Zika-infizierten Babys mit einer Hirnschädigung bekannt geworden. Das Kind sei in Barcelona mit einer Schädel- und weiteren Fehlbildungen auf die Welt gekommen, teilten die zuständigen Ärzte der Entbindungsstation des Krankenhauses Vall d'Hebrón in der nordostspanischen Stadt am Montag mit.

Die Mutter habe sich auf einer Lateinamerikareise mit dem von einer Mücke übertragenen Erreger infiziert, hieß es. Es gilt als wissenschaftlich gesichert, dass der Zika-Erreger zu Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) bei Neugeborenen führen kann. (dpa)