Temposünder

37 Ferrari rasten binnen einer Stunde in die Radarfalle

Das dürfte ein Rekord sein: 37 Ferrari-Sportwagen wurden bei Treviso in Italien binnen kurzer Zeit an der gleichen Stelle geblitzt.

Eine Radarfalle wurde in Italien den Mitgliedern eines Ferrari-Clubs zum Verhängnis.

Eine Radarfalle wurde in Italien den Mitgliedern eines Ferrari-Clubs zum Verhängnis.

Foto: imago stock&people / imago/Becker&Bredel

Treviso.  Vielleicht hielten die Fahrer die Autobahn-Umgehung bei Treviso in Norditalien ja für eine Rennstrecke. Jedenfalls kam die Radarfalle auf der Trasse eine Stunde lang kaum noch mit, alle Raser zu blitzen. Insgesamt 37 Fahrer wurden erwischt. Statt der an dieser Stelle verordneten Höchstgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern hatten die Ferrari zwischen 140 und 224 km/h auf dem Tacho.

Wie die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtet, wurden gegen die Fahrer Geldstrafen zwischen 169 und 828 Euro verhängt, dazu Führerscheinentzug von bis zu zwölf Monaten. Laut dem Bericht waren die Ferrari-Piloten bei ihrer Fahrt am 25. Juni auf dem Weg zu einem Ferrari-Treffen in den Dolomiten. (W.B.)