Tradition

Vier Verletzte bei erster Stierhatz im spanischen Pamplona

Prellungen, Quetschungen, Schürfungen: Vier Männer haben sich bei der Stierhatz in Pamplona verletzt. Die Mutproben sind waghalsig.

Das traditionelle „Sanfermines“-Fest ist weltbekannt – auch wegen eines Romans von Ernest Hemingway.

Das traditionelle „Sanfermines“-Fest ist weltbekannt – auch wegen eines Romans von Ernest Hemingway.

Foto: Jesus Diges / dpa

Pamplona.  Bei der ersten Stierhatz des diesjährigen „Sanfermines“-Festes sind im nordspanischen Pamplona vier Läufer verletzt worden. Es habe allerdings keine Verletzungen durch Hornstöße gegeben, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Bei den Verletzten handele es sich um vier junge Männer, die wegen Prellungen und Quetschungen ins Krankenhaus gebracht worden seien.

Bis nächsten Donnerstag werden täglich am frühen Vormittag sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen und auch mehrere zahme Leitochsen für die Stierkämpfe am Abend bis in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der waghalsigen Läufer über die 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende verletzt. Das letzte Todesopfer gab es im Jahr 2009.

Fest lockt zahlreiche Touristen an

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die weltberühmte Veranstaltung, die inzwischen auch in Spanien äußerst umstritten ist. Das Fest lockt dennoch unzählige Touristen aus aller Welt an, vor allem aus Europa, Australien und den USA. Über Pamplona schrieb unter anderen auch der US-Schriftsteller Ernest Hemingway in seinem ersten größeren Roman „Fiesta“ (1926). (dpa)

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