Unglück

Grizzlybär tötet 38-jährigen Mountainbiker in den USA

Die Begegnung mit einem Grizzly-Bär endete für einen Hobby-Radfahrer in den USA tödlich. Sein Begleiter hatte dagegen mehr Glück.

Groß, schnell und gefährlich: ein Grizzly-Bär im Yellowstone National Park in den USA.

Groß, schnell und gefährlich: ein Grizzly-Bär im Yellowstone National Park in den USA.

Foto: ZUMA Press / imago

Helena.  Ein Grizzlybär hat im US-Bundesstaat Montana Medienberichten zufolge einen Mountainbiker angefallen und getötet. Der Mann und ein Freund seien dem Tier am Mittwochnachmittag (Ortszeit) bei einer Radtour auf einem Waldpfad nahe dem Glacier-Nationalpark begegnet. Der Bär habe den 38-Jährigen angegriffen und vom Rad gestoßen, teilte Sheriff Chuck Curry laut der Zeitung „The Flathead Beacon“ mit.

Bei dem Opfer handele es sich um einen Mitarbeiter der Forstbehörde, der in seiner Jugend in der Region als Langstreckenläufer bekannt war. Sein Begleiter konnte unverletzt fliehen.

Die erste tödliche Bären-Attacke seit 15 Jahren

Die Leiche des 38-Jährigen wurde mit einem Hubschrauber geborgen, wie die Zeitung „The Daily Inter Lake“ berichtete. Aus der Luft habe die Crew einen Grizzly in einem nahegelegenen Sumpfgebiet gesichtet. Danach habe sich die Spur verloren.

Es sei der erste tödliche Grizzly- Angriff im Nordwesten Montanas seit 2001, hieß es. Damals starb ein Jäger. In der Region leben rund 1000 dieser Bären, die zwischen eineinhalb bis drei Meter groß werden und von 180 bis 680 Kilogramm wiegen. Trotz ihres Gewichts können sie bis zu 55 Kilometer pro Stunde schnell rennen. (dpa)