Euro 2016

Team von ARD und ZDF fliegt bei der EM im Privatjet

Die Berichterstattung zur EM liegt vor allem in öffentlich-rechtlicher Hand. Die Sender sparen nicht und reisen im eigenen Privatjet.

Das ARD-Kommentatoren-Team Matthias Opdenhövel (l.) und Mehmet Scholl während der Fußball-EM 2016 in Frankreich.

Das ARD-Kommentatoren-Team Matthias Opdenhövel (l.) und Mehmet Scholl während der Fußball-EM 2016 in Frankreich.

Foto: Andreas Gebert / dpa

Evian.  Nicht nur die Deutsche Nationalmannschaft hat während der Europameisterschaft eine Menge zu tun. Auch das Journalisten- und Kommentatoren-Team von ARD und ZDF befindet sich quasi im Dauereinsatz. Berichte von den Austragungsorten als auch vom Trainingslager der Nationalelf in Evian gehören täglich dazu. Um schnell vor Ort zu sein, fährt das Team der öffentlich-rechtlichen Sender nicht etwa mit dem Zug oder Bus. Die etwa 30-köpfige Gruppe reist mit dem Privatjet an. Das berichtet nun die „Frankfurter Allgemeine“.

Die FAZ hat beim WDR, der für die technische Koordination von ARD und ZDF bei der EM verantwortlich ist, nachgefragt, ob diese Lösung auch zweckdienlich und kostengünstig sei. Darauf gab es ein klares „Ja“.

Eine Alternative gebe es nach Angaben des WDR nicht. Denn in der Maschine der Nationalmannschaft sei kein Platz für die Rundfunkkollegen. Außerdem sei es das schnellste Verkehrsmittel. Die Kollegen müssten immerhin rechtzeitig an Ort und Stelle sein – auch für die Berichte im Morgenfernsehen. (jei)