Digitalisierung

GfK-Umfrage: Deutsche wollen nicht ständig erreichbar sein

Den Deutschen ist ständige Erreichbarkeit sehr viel unwichtiger als zum Beispiel Russen oder Chinesen. Das zeigt eine Umfrage der GfK.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK halten nur 16 Prozent der Deutschen ständige Erreichbarkeit für wichtig.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK halten nur 16 Prozent der Deutschen ständige Erreichbarkeit für wichtig.

Foto: Michael Kappeler / dpa

Nürnberg.  Den Deutschen ist es einer Umfrage zufolge nicht wichtig, immer und überall erreichbar zu sein. Nur 16 Prozent der Bundesbürger halten die ständige Erreichbarkeit für wichtig, wie das Meinungsforschungsinstitut GfK am Dienstag mitteilte. Im internationalen Durchschnitt beträgt die Zustimmungsrate dagegen 42 Prozent. Vor allem in Russland und China ist es den Befragten besonders wichtig: Dort stimmten jeweils 56 Prozent der Befragten der Aussage „Für mich ist es wichtig, immer und überall erreichbar zu sein“ zu – gefolgt von den Menschen in der Türkei (53 Prozent) und in Mexiko (50 Prozent).

Im internationalen Vergleich der Altersgruppen zeigt sich, dass vor allem Menschen zwischen 30 und 39 Jahren Wert darauf legen, ständig und überall erreichbar zu sein; knapp die Hälfte von ihnen stimmte der Aussage zu – dicht gefolgt von den 20- bis 29-Jährigen (45 Prozent) und den Teenagern (43 Prozent). Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Zustimmung gab es nicht.

Die GfK bezieht sich auf eine repräsentative Umfrage unter 27.000 weltweit befragten Internetnutzern. (dpa)