Unfall

Windböe weht Riesen-Rutsche um – acht Kinder verletzt

Mit Verdacht auf Knochenbrüche sind acht Kinder bei Hamburg ins Krankenhaus gekommen. Eine aufblasbare Riesen-Rutsche war umgestürzt.

Auch drei Erwachsene zogen sich durch die umstürzende Rutsche Verletzungen zu, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Auch drei Erwachsene zogen sich durch die umstürzende Rutsche Verletzungen zu, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Foto: imago stock&people / imago/Ralph Peters

Neu Wulmstorf.  Acht Kinder sind im Kreis Harburg verletzt worden, als eine zehn Meter hohe aufblasbare Rutsche von einer Windböe umgestürzt worden ist. Weil der Verdacht auf Knochenbrüche und Wirbelsäulenverletzungen bestand, waren die Verletzten ins Krankenhaus gebracht worden. Wie schwer die Verletzungen der Mädchen und Jungen tatsächlich waren, dazu konnte ein Polizeisprecher in Harburg am Sonntag keine Auskunft geben. Unklar blieb auch, ob die Kinder noch im Kliniken waren.

Zu dem Unglück kam es am Samstagabend bei einem Kinderfest auf einem Autohof an der A1 in Neu Wulmstorf bei Hamburg. Bei dem Fest wurden Spenden für behinderte Kinder gesammelt. Eine Mitarbeiterin des Autohofes Hoyer in Rade wollte am Sonntag keine Auskunft zu dem Unglück geben.

Auch eine schwangere Frau wurde verletzt

Drei Erwachsene, darunter eine Schwangere, waren während des Unglücks ebenfalls auf der Riesenrutsche, auch sie wurden verletzt. Drei weitere Besucher des Festes erlitten einen Kreislaufzusammenbruch. Rettungskräften kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in umliegende Krankenhäuser.

Die Polizei nahm Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. Erste Erkenntnisse dazu, warum die Rutsche umkippen konnte, würden aber frühestens am Montag erwartet, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)