Vermisst

Suche nach Aref geht weiter mit „Aktenzeichen“-Sondersendung

Vor rund zwei Monaten verschwand der fünfjährige Flüchtlingsjunge Aref. Nun soll eine „Aktenzeichen XY“-Sondersendung weiterhelfen.

Die Polizei sucht seit zwei Monaten nach einem fünfjährigen Jungen, den die Mutter auf diesem Spielplatz aus den Augen verloren hatte.

Die Polizei sucht seit zwei Monaten nach einem fünfjährigen Jungen, den die Mutter auf diesem Spielplatz aus den Augen verloren hatte.

Foto: Uwe Zucchi / dpa

Wanfried/Eschwege.  Auch mehr als zwei Monate nach dem Verschwinden eines Fünfjährigen aus Nordhessen hat die Polizei die Suche nach dem Jungen nicht aufgegeben. „Die Arbeitsgruppe ermittelt weiter in alle Richtungen“, sagte ein Polizeisprecher in Eschwege. Bislang jedoch gebe es keine Hinweise. Auch ein Fernsehbeitrag zu dem Fall habe noch keine neuen Erkenntnisse gebracht. Ende Juni soll der Fall dann in einem „Aktenzeichen XY... ungelöst - Spezial - Wo ist mein Kind?“ (ZDF) aufgegriffen werden.

Der fünfjährige Aref war zuletzt am 4. April in Wanfried (Werra-Meißner-Kreis) an Spielgeräten nahe dem Werraufer gesehen worden. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus, Hinweise auf ein Verbrechen gibt es bislang nicht. Weil der kleine Aref in die Werra gefallen und ertrunken sein könnte, war sogar der Wasserpegel in einem Teil des Flusses abgesenkt worden. Auch mit einem Hubschrauber und Booten wurde nach dem Jungen gesucht.

Gefahndet werde auch weiter nach einem schwarzen Geländewagen. Dieser war am Tag des Verschwindens zunächst vor der Flüchtlingsunterkunft des Jungen gesehen worden und möglicherweise später auch dort, wo der kleine Aref verschwand. Auch auf Facebook hat sich eine Gruppe zur Suche nach Aref gegründet. (dpa)