Wettkampf

Moorfußball: Schlammschlacht um die Deutsche Meisterschaft

Im Schlamm Fußball spielen – ganz freiwillig: Bei der Deutschen Meisterschaft im Moorfußball waren ganz besondere Qualitäten gefragt.

Sieht eher wenig nach Fußball aus, dafür umso mehr nach Matsch: Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft im Moorfußball in Lembruch am Dümmer (Niedersachsen) gönnen sich während einer Partie ein Schlammbad.

Sieht eher wenig nach Fußball aus, dafür umso mehr nach Matsch: Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft im Moorfußball in Lembruch am Dümmer (Niedersachsen) gönnen sich während einer Partie ein Schlammbad.

Foto: Hermann Pentermann / dpa

Lembruch.  Nasse Schlammschlacht auf matschigem Acker: Im niedersächsischen Lembruch haben am Wochenende 26 Mannschaften die Deutsche Meisterschaft im Moorfußball ausgetragen. Auf einem extra durchgepflügten und gewässerten Acker, der bei „Rock am Ring“ nicht übler hätte aussehen können, traten rund 450 Hobbykicker zu dem matschigen Wettkampf an. „Rasen wird überbewertet“, sagte Organisator Karsten Lammers. Attraktives Kurzspiel und schöne Konter waren hier nicht der Schlüssel zum Sieg. Stattdessen konnte sich am Ende die Mannschaft „Deutscher Moorfußball-Meister“ nennen, die am Besten mit dem morastigen Feld umgehen konnte.

Als Sieger bei den Männern qualifizierte sich der „Pumpen-Club“ aus Rieste bei Osnabrück für die Moorfußball-Weltmeisterschaft im Juli in Finnland. Bei den Frauen jubelte am Ende „Volters United“ aus dem Landkreis Gifhorn, der ebenfalls in Niedersachsen liegt. Trotz des unwegsamen Spielfeldes verletzte sich beim Kicken im 50 mal 26 Meter großen Matschfeld niemand. (dpa)