Unfall

Polizist wird bei Personenkontrolle tödlich verletzt

Was eigentlich Routine ist, wird zur Tragödie: Ein Polizist wollte gerade einen Passanten kontrollieren. Dann erfasste ihn ein Auto.

Eine Autofahrerin hat in Mecklenburg-Vorpommern einen Polizisten mit ihrem Wagen erfasst. Er starb noch an der Unfallstelle.

Eine Autofahrerin hat in Mecklenburg-Vorpommern einen Polizisten mit ihrem Wagen erfasst. Er starb noch an der Unfallstelle.

Foto: imago stock&people / imago/Eibner

Barnekow.  Ein Polizist ist bei einer Kontrolle in Mecklenburg-Vorpommern von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Der Beamte des Reviers Wismar hatte seinen Streifenwagen am Fahrbahnrand abgestellt, als er am späten Samstagabend auf einer Landstraße einen Fußgänger kontrollierte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Während der Kontrolle fuhr eine 67-Jährige auf den Streifenwagen auf und erfasste den Polizisten. Der 40-Jährige wurde gegen den Polizeiwagen geschleudert und eingeklemmt. Er starb noch an der Unfallstelle. Die 67 Jahre alte Fahrerin wurde leicht verletzt. Ob der Beamte an seinem Wagen das Blaulicht eingeschaltet hatte, war zunächst unklar.

Trauerflor für Polizeiwagen

Der tödliche Unfall löste Entsetzen aus. „Obwohl uns allen natürlich das enorm hohe Risiko als Polizist und die besonderen Gefahren des Berufes bewusst sind, ist es dennoch furchtbar, solchen Unfällen relativ hilflos gegenüberzustehen“, sagte der Minister für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, zur „Ostsee-Zeitung“. Er kündigte an, dass die Fahrzeuge der Landespolizei mit Trauerflor fahren können. (bk/dpa)