Schiffsunglück

„Costa Concordia“-Kapitän Schettino scheitert mit Berufung

Kein Erfolg in der Berufung: Es bleibt bei der langjährigen Haftstrafe gegen Francesco Schettino, den Kapitän der „Costa Concardia“.

Francesco Schettino bei dem ersten Prozess im April 2013.

Francesco Schettino bei dem ersten Prozess im April 2013.

Foto: Carlo Ferraro / dpa

Florenz.  Der Unglückskapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der „Costa Concordia“ auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend meldete.

Das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ hatte im Januar 2012 einen Felsen vor der Insel Giglio gerammt und war gekentert. Insgesamt 32 Menschen starben, darunter zwölf Deutsche. Schettino ist der einzige Angeklagte in dem Prozess. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch, die Staatsanwälte haben 27 Jahre und drei Monate Haft gefordert. Der 55-Jährige war in erster Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. (dpa)