Hoppstädten –

Blitzeinschläge in Europa: ein Toter und viele Verletzte

Hoppstädten.  Unwetter mit dramatischem Ausgang: Bei Blitzschlägen in Deutschland und Frankreich sind am Wochenende mehr als 40 Menschen verletzt worden, vor allem Kinder. In Polen starb ein Wanderer im Gebirge. Die anderen Unglücke geschahen auf einem Fußballplatz in Rheinland-Pfalz und auf einer Geburtstagsparty in einem Pariser Park. Fast allen Verletzten ging es am Sonntag besser. Auch in der kommenden Woche soll Tief „Elvira“ Gewitter, Schauer und Windböen bringen.

Bei dem Blitzschlag in Hoppstädten bei Kaiserslautern wurden 33 Menschen verletzt, darunter 29 Kinder. Nach Angaben von Zeugen soll der Blitz buchstäblich aus heiterem Himmel gekommen sein, als das Spiel von zwei E-Jugend-Mannschaften gerade abgepfiffen wurde. „Einige Kinder wurden zu Boden geschleudert“, sagte ein Augenzeuge. Sie hätten zum Teil über Herzschmerzen und Brechreiz geklagt. Am schwersten verletzt wurde laut Polizei ein 45 Jahre alter Betreuer, der einen Herzkreislaufstillstand erlitten hatte.

Auch außerhalb von Rheinland-Pfalz richteten die Unwetter in Deutschland erhebliche Schäden an. Eine Wanderin versank am Sonnabend in der Wutachschlucht im Hochschwarzwald bis zur Hüfte in einer Schlammlawine und wurde leicht verletzt. Erdmassen trafen während eines Gewitters mehrere Häuser in einem hessischen Dorf. Eine Frau erlitt einen Schock und leichte Schnittverletzungen.

In Südpolen wurde ein 40 Jahre alter Wanderer bei einem Blitzschlag getötet. Wie das Nachrichtenportal TVN24.pl berichtete, sei der Mann in einem Gebirgsmassiv an der slowakischen Grenze in ein Gewitter geraten.

( dpa )

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