Spionage

„Hello world“: Britischer Geheimdienst GCHQ twittert jetzt

Bei Twitter will sich der britische Geheimdienst von seiner transparenten Seite zeigen – mit Einschränkungen. (Symbolbild)

Bei Twitter will sich der britische Geheimdienst von seiner transparenten Seite zeigen – mit Einschränkungen. (Symbolbild)

Foto: imago stock&people / imago/ZUMA Press

Als erster britischer Geheimdienst ist der GCHQ jetzt bei Twitter aktiv. Begrüßt wurden die Spione von einem bekannten Verbündeten.

London.  Mit den kurzen, aber bezeichnenden Worten „Hello world“ ist der britische Geheimdienst GCHQ in die Twitter-Welt eingetreten. „Manche werden sagen, dass wir der Twitter-Party leicht verspätet folgen“, meinte ein Sprecher des Dienstes am Montag, „aber wir sind der erste britische Geheimdienst, der das tut.“ Es handele sich um einen Schritt zu mehr Offenheit. Allerdings sollten die Follower nicht zu viel von dem Twitter-Auftritt erwarten, warnte er. „Einige Dinge müssen geheim bleiben, sorry.“

Der GCHQ (Government Communications Headquarters) ist neben MI5 und MI6 die dritte britische Geheimdienstbehörde. Sie befasst sich vornehmlich mit Daten-Überwachung und ist mit der US-Behörde NSA vergleichbar. Bereits nach einer Stunde hatte die Organisation mehr als 400 Follower. Auch die CIA begrüßte die britischen Kollegen „Welcome to Twitter @GCHQ!“

Welcher Mix an Informationen in Zukunft von den PR-Experten des GCHQ zu erwarten ist, zeigen ihre weiteren Tweets. Im zweiten Tweet erinnern sie an Winston Churchill und die Entstehung des Geheimdienstes. Und mit dem dritten Tweet scheinen sie die Ergebnisse der Gruppenphase der kommenden Fußball-Europameisterschaft vorhersagen zu wollen. Ein Lückenrätsel zeigt eine fiktive Abschlusstabelle der Gruppe B. Auf Platz eins und zwei: England und Wales natürlich. (dpa/bnb)

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