Glücksspiel

Lotto-Jackpot: Was man mit 33 Millionen Euro machen könnte

33.000.000 Euro kann man am Samstag im Lotto gewinnen. Wir haben uns überlegt, was man mit diesem riesigen Haufen Geld machen könnte.

Viel, viel Geld gibt es am Samstag zu gewinnen: Der Lotto-Jackpot ist auf 33 Millionen Euro angewachsen.

Viel, viel Geld gibt es am Samstag zu gewinnen: Der Lotto-Jackpot ist auf 33 Millionen Euro angewachsen.

Foto: Imago

Berlin.  Die Fantasie ist doch was Wundervolles. Gerade jetzt, da mal wieder der Lotto-Jackpot prall gefüllt ist. 33 Millionen Euro gibt’s am Samstag zu gewinnen. Dreiunddreißig Millionen. Eine 33 mit sechs Nullen. Kann das der Geldautomat überhaupt anzeigen?

Egal. Wir haben der Fantasie einfach mal freien Lauf gelassen. Was könnte man mit 33 Millionen Euro alles kaufen?

1.) Fast einen ganzen Mats Hummels

Ist ja gerade so schön aktuell. Und vielleicht sind Sie ja sogar BVB-Fan?! Dann könnten Sie möglicherweise noch ein Wörtchen mitreden beim Transfer des BVB-Kapitäns.

Okay, Sie könnten Herrn Hummels nicht komplett kaufen, er soll ja 38 Millionen Euro kosten, ungefähr einen Arm könnten Sie sich nicht leisten. Aber den könnte ja dann der BVB bezahlen. Und wenn Sie die Dortmunder nicht so mögen: Machen sie es trotzdem! Wer mag schon die Bayern?

2.) Einen ICE

Wenn Sie reich sind, können Sie ja auch nach Lust und Laune reisen.

Und als 33-facher Millionär muss man sich nun wirklich nicht mehr an Fahrpläne halten, oder? Sie könnten sich also einfach einen eigenen ICE besorgen. So ein Ding kostet 25 bis 35 Millionen Euro, je nach Ausstattung, sagt das Internet. Und weil Sie bestimmt nicht ganz so viele Waggons brauchen, bekommen Sie bestimmt einen richtig guten. Vielleicht sogar einen, in dem das WLAN funktioniert.

3.) Zweimal die ehemalige Villa von LeBron James

Sie würden sicher ganz bodenständig sein, auch als Multimillionär. Aber ein bisschen Protz und Prunk dürften Sie sich schon erlauben. Vielleicht mit einem kleinen Urlaubsdomizil?! Macht man doch so unter Millionären.

Ein schönes Exemplar wäre da zum Beispiel die ehemalige Villa des amerikanischen Basketball-Superstars LeBron James. Ein Mann, der sich mit Protz und Prunk ganz gut auskennt. Seine ehemalige Villa? Miami, 1100 Quadratmeter, acht Bäder, ein paar Terrassen, Infinity-Pool mit Blick auf die Biscane Bay. Kann man machen – mit 33 Millionen Euro sogar zweimal. Als James 2014 von Miami zurück nach Cleveland zog, sollte das Häuschen rund 15 Millionen Dollar kosten. Also bliebe sogar noch was übrig. Damit an Ihrem neuen Anlegesteg auch die passende Jacht parken kann.

4.) Drei der teuersten Wohnungen in der Elbphilharmonie

Wenn Sie nicht so auf die USA stehen, können Sie sich auch einfach in Deutschland was Repräsentatives suchen. Irgendwas, was jeder schon mal gehört hat.

Die Elbphilharmonie zum Beispiel. Ist ja erst mal egal, warum schon jeder davon gehört hat. Das Ding steht ja jetzt. Und es bietet prima Wohnungen.

Im 18. Stock würd’s Ihnen sicher gefallen, auf 400 Quadratmetern. Schöner Ausblick, Sauna, Fitnessraum. Für läppische zehn Millionen Euro. Eine für Sie – und dann noch zwei für Freunde oder Familie. Weil Sie’s können.

5.) Acht Aston Martin DB5

So bodenständig Sie auch sind – irgendwas würde sich schon verändern mit 33 Millionen Euro auf dem Konto.

Die Leute würden Sie anders sehen, und Sie würden sich ja vielleicht auch mal gerne anders geben?! Ein bisschen lässiger, mondäner? So wie James Bond vielleicht? Können Sie haben, zumindest, was das Fahrzeug angeht. Den legendären Aston Martin DB5 aus „Goldfinger“ bekämen Sie – und das gleich achtfach. Das schöne Teil ging 2010 mal für rund vier Millionen Euro bei einer Auktion weg. Sie hätten also auch noch genug Geld fürs Tanken.

6.) Sich die Welt angucken

Schon länger nicht mehr schön im Urlaub gewesen? Neidisch auf die, die bei Facebook immer irgendwelche Fotos aus Neuseeland und Papua-Neuguinea posten? Schluss damit! Mit dem Lottogewinn könnten Sie sich endlich die Welt angucken. Und das sogar von oben.

Der letzte Weltraumtourist, der Kanadier Guy Laliberté, soll 2009 mit dem US-Unternehmen „Space Adventures“ für rund 24 Millionen Euro das All besucht haben. Könnten Sie sich leisten. Und wenn Sie dann einer nach Ihrer Reiseerfahrung fragt, sagen Sie: „Hab’ schon alles gesehen.“

7.) 66 Mal die Foo Fighters buchen

Machen wir uns nichts vor: Als 33-facher Millionär würden Sie wahrscheinlich nicht mehr allzu viel arbeiten. Da braucht man Zerstreuung, Beschäftigung. Musik zum Beispiel.

Und wer so reich ist, muss sich ja eigentlich auch nicht mehr am Ticketschalter rumprügeln, oder? Ein paar Abende mit Ihrer Lieblingsband sind jetzt ganz sicher drin. Einfach in Ihrem Wohnzimmer. Selbst, wenn es die Foo Fighters sein sollen, eine der teuersten Bands der Welt. Die Seite „priceonomics.com“ hat mal behauptet, Dave Grohl und Co. würden etwas mehr als eine halbe Millionen für einen Auftritt nehmen. Vielleicht sollten Sie die Jungs aber nicht gleich 66 Mal buchen. Schließlich müssten Sie vorher noch was anderes regeln. Es ist nämlich schwer vorzustellen, dass Sie Ihr Vermieter nach der ersten Hausmusik-Einlage noch mag.

8.) 6600 Birkin Bags

Die Kollegin hat moniert, in diesem Text gehe es zu wenig um Sachen für Frauen. Also bitte: Mit 33 Millionen Euro können Sie Amazon und Zalando leershoppen, gerne auch mit Handtaschen. Die Kollegin meinte, Birkin Bags seien die tollsten.

Und auch wenn Sie ein Mann sind: Wenn Frauen diese Taschen toll finden, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, welche zu besitzen?! Egal. Aber wie wir ja schon festgestellt haben, sind Sie ein bodenständiger Typ. Sie entscheiden sich also für eins der günstigen Modelle. Kostet dann so 5000 Euro. Okay, jetzt ist die Kollegin zufrieden. Aber mal ehrlich: Das ist jetzt mal wirklich unrealistisch.

9.) 660.000 Feuerlöscher

Wir waren vorhin ja schon mal bei verkorksten Großprojekten.

Gibt’s nicht nur in Hamburg, sondern auch in Berlin. Dort ist Brandschutz durchaus ein Thema. Gerade an Flughäfen. Ja, der Witz ist ein bisschen flach, aber vielleicht könnte der BER damit was anfangen?! Mal ehrlich: Wer Rolltreppen kauft, die zu kurz sind, dem ist es zuzutrauen.

10.) 13.200.000 Millionen Mal Bochumer Currywurst

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Und mit Currywurst können wir doch alle was anfangen, oder? Gibt’s ja mittlerweile auch vegetarisch. Wir geben also Herbert Grönemeyer Recht: „Kommse vonne Schicht, wat Schönres gibbet nicht, als Currywurst.“ Sie würden mit 33 Millionen Euro zwar nicht mehr so oft vonne Schicht kommen, aber die Wurst bleibt trotzdem schön. So wie die Fantasie.