Wettbewerb

Prinz Harry eröffnet mit Michelle Obama die „Invictus Games“

Die „Invictus Games“ für verwundete Soldaten starten mit viel Prominenz – nicht nur Prinz Harry und Michelle Obama kamen zur Eröffnung.

Orlando.  Hohe Prominentendichte bei den „Invictus Games“: Der britische Prinz Harry hat gemeinsam mit Michelle Obama den Sportwettbewerb kriegsversehrter Soldaten eröffnet. Zum Auftakt der Spiele kamen am Sonntagabend auch bekannte Schauspieler, Sänger und Politiker.

Bei der zweistündigen Eröffnungsshow traten James Blunt und Laura Wright auf. Auch Schauspieler Morgan Freeman und Ex-Präsident George W. Bush verfolgten die feierliche Eröffnung der diesjährigen „Invictus Games“.

Prinz Harry betonte in seiner Eröffnungsrede, wie aufgeregt und stolz er sei, dass die Spiele in den USA stattfinden. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass viele Soldaten in den Kriegen nicht nur körperlich, sondern auch emotional verletzt worden seien.

Die Spiele werden vom 8. bis 12. Mai in Orlando im US-Staat Florida ausgerichtet. 14 Staaten – darunter auch Deutschland – nehmen daran teil. Prinz Harry hatte die Veranstaltung 2014 in London ins Leben gerufen.

Obamas und Prinz Harry im Twitter-Duell

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich die Obamas und Prinz Harry ein humorvolles Twitter-Duell geliefert. In einem Video provozierte Michelle Obama den britischen Prinzen mit folgenden Worten: „Hey, Prinz Harry, erinnerst du dich, wie du gesagt hast, dass wir uns reinhängen sollen bei den Invictus Games?“ Dann folgt US-Präsident Obama und warnt in spöttisch-drohendem Ton: „Pass auf, was du dir wünschst!“

Prinz Harry antwortete mit einer kurzen Videobotschaft auf Twitter: „Unglücklicherweise für euch, FLOTUS und POTUS, war ich nicht alleine, als ihr mir das Video gesendet habt.“ Im Video sitzt Prinz Harry neben seiner Oma, der Queen, die die Drohung der Obamas locker kommentiert: „Oh, wirklich. Bitte.“

Auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau schaltete sich am vergangenen Montag in das Duell ein: „Ich dachte mir, wir zeigen unseren Freunden in den USA und Großbritannien mal, was Kanada so draufhat.“ (jha)