Nach tödlichem Unfall

Sollen Senioren Fahrtests machen? Stimmen Sie ab!

Kein Risiko eingehen: Bei einer Altersdemenz dürfen Senioren nicht mehr ans Steuer

Kein Risiko eingehen: Bei einer Altersdemenz dürfen Senioren nicht mehr ans Steuer

Foto: dpa

Ein 84-Jähriger verwechselt Bremse und Gapedal - mit tödlichen Folgen. Stimmen Sie ab, ob Senioren Führerschein-Tests machen sollten.

Weil er statt der Bremse das Gaspedal trat, hat ein 84 Jahre alter Autofahrer im südbadischen Bad Säckingen einen Unfall mit zwei Toten verursacht. Er raste am Sonnabendmittag mitten in der belebten Innenstadt in eine Menschenmenge vor einem Café. 13 Menschen kamen in Krankenhäuser.

Auch in Dortmund verlor ein 79-Jähriger - aus zunächst ungeklärter Ursache - die Kontrolle über sein Auto. Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums raste er in zwei parkende Autos. Der Unglücksfahrer, seine 63 Jahre alte Beifahrerin sowie zwei Insassen eines der geparkten Fahrzeuge wurden eingeklemmt und verletzt.

Stimmen Sie ab: Sollen Senioren verpflichtende Tests über ihre Fahrtauglichkeit machen?

Die Unfälle entfachen die Debatte über Senioren am Steuer neu. Das Bundesverkehrsministerium hatte sich im Januar gegen eine strengere Überprüfung von Älteren ausgesprochen - und bleibt dabei: Es gibt keine Überlegungen für Pflichttests für Senioren. Auch der ADAC ist gegen solche Tests. Der Club verteidigt die Senioren am Steuer: Ältere sind demnach in weniger Unfälle mit Personenschäden verwickelt als Jüngere. Und altersbedingte Leistungseinbußen könnten sie durch Besonnenheit wettmachen.

( dpa/mim )

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