Kundin verklagt Starbucks auf fünf Millionen Dollar

Washington. Immer wieder sorgen kuriose Rechtsstreitigkeiten in den USA für Aufsehen. Jetzt kommt eine Klage von Stacey Pincus aus Illinois hinzu. Die Kundin fordert von dem Kaffeehaus-Multi Starbucks fünf Millionen Dollar Wiedergutmachung, weil angeblich zu viel Eis im Eiskaffee war. Ihre Argumentation: In einem Becher geeisten Kaffees der Gewichtsklasse „Venti“ (cirka 0,7 Liter) seien mitnichten die versprochenen 0,7 Liter, weil die hinzugegebenen Eiswürfel schließlich ihren Raum im Becher beanspruchten. Starbucks nehme demnach zu viel Dollar für zu wenig koffeinhaltigen Inhalt. Die Kaffee-Kette wiegelt gelassen ab. „Unsere Kunden verstehen und erwarten, dass Eis ein essenzieller Bestandteil eines jeden geeisten Getränks ist“, sagte ein Starbucks-Sprecher. Kunden, die mit der Dosierung nicht einverstanden seien, dürften unbürokratisch mit einer Nachfüllung rechnen. Auf Wunsch werde dann der Pappbecher bis zum Eichstrich aufgefüllt.