Comedy-Video

Barack Obama landet als „Couch Commander“ einen viralen Hit

Golfen und Biertrinken: In einem Video überlegt US-Präsident Obama, was er nach seiner Amtszeit machen kann – samt prominenter Hilfe.

„Obama out“: US-Präsident Barack Obama denkt in einem witzigen Video über das Ende seiner Amtszeit nach.

„Obama out“: US-Präsident Barack Obama denkt in einem witzigen Video über das Ende seiner Amtszeit nach.

Foto: YURI GRIPAS / REUTERS

Berlin.  Der mächtigste Mann der Welt sucht eine neue Beschäftigung: Im kommenden Jahr wird Barack Obama aus seinem Amt scheiden und den Titel US-Präsident an einen Mann oder eben eine Frau weiterreichen. Doch womit wird Obama dann seine Zeit verbringen?

Die Antwort darauf sucht Barack Obama – samt prominenter Unterstützung – jetzt in dem humorigen Video „Couch Commander“, welches das Weiße Haus auf Facebook teilte. Premiere feierte das Stück auf Obamas letztem Korrespondenten-Dinner. Innerhalb weniger Stunden sahen den Clip mehr als 16 Millionen Menschen.

Obama holt sich Rat bei Joe Biden

Nachrichtensprecher verkünden es: Nach dem Ende seiner Präsidentschaft wird Obama mit seiner Familie noch für zwei Jahre in Washington bleiben, bis seine jüngste Tochter den Schulabschluss macht. Ein ungewöhnlicher Schritt, andere ehemalige US-Präsidenten kehrten der Hauptstadt sofort den Rücken zu. Obama werde dann vom „Commander in Chief“ – also dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte – zum „Couch Commander“. Ein Titel, den der US-Präsident gar nicht lustig findet. Doch auch er fragt sich: „Was werde ich in den nächsten zwei Jahren in Washington D.C. machen?“

Rat holt sich Barack Obama von Vize-Präsident Joe Biden. Der empfiehlt ihm, Sport zu machen. Und auch den Führerschein würde er in Zukunft in Washington brauchen, so Biden. Eine echte Hilfe ist der Vize-Präsident aber auch nicht – er putzt lieber seine Sammlung identischer Sonnenbrillen.

Barack Obama scheitert an Snapchat

Barack Obama versucht sein Glück also weiter. Beim Basketball-Team Washington Wizards legt man einfach auf, als Obama sich als Co-Trainer anbietet. Schließlich habe er doch schon einige Male das Team seiner Töchter gecoacht. Als er einen neuen Führerschein beantragen will, kriegt es Obama mit der Dame von der Führerscheinstelle zu tun. Sie bezweifelt, dass seine Geburtsurkunde echt ist und zuckt zusammen, als der US-Präsident seinen vollständigen Namen nennt: „Barack Hussein Obama“. Eine Anspielung auf die zuletzt von Donald Trump angeheizten Gerüchte, Obama sei nicht in den USA geboren und hätte somit gar nicht erst US-Präsident werden dürfen.

Auch an Snapchat versucht sich Obama – mehr oder weniger, denn er hat Probleme mit den Effekten der App. Seiner Frau Michelle wird das Ganze dann zuviel. Sie rät ihm, sich Hilfe zu suchen. Und die findet Barack Obama ausgerechnet bei dem Republikaner John Boehner, dem ehemaligen Sprecher des US-Repräsentantenhauses, der 2015 zurückgetreten war. Mit Boehner findet Obama dann auch heraus, was er in Zukunft machen möchte: Schon am Mittag Bier trinken, golfen, bequeme Hosen tragen – oder einfach er selbst sein.

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