Weltlachtag

Warum Sie heute mal so richtig beherzt lachen sollten

Seit 15 Jahren findet der Weltlachtag statt. Aus guten Gründen, wie Gelotologen bestätigen würden. So nennen sich Lach-Forscher.

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Berlin.  „Was sagt ein Tiger, nachdem er einen Clown gefressen hat?“ „Schmeckt irgendwie komisch!“ Und? Gelacht? Zugegeben, auch wenn dieser Witz ein wenig abgedroschen klingen mag. Grund zum Lachen dürften Sie trotzdem gehabt haben. Denn: Heute ist Weltlachtag. Was vor 15 Jahren aus einer indischen Yoga-Lachbewegung entstand, wird seither auf der ganzen Welt zelebriert. Überall treffen sich jedes Jahr am 1. Mai um 14 Uhr Menschen, um gemeinsam miteinander zu lachen. Mit der Aktion will man ein Zeichen setzen – für Weltfrieden, Brüderlichkeit und Freundschaft.

Doch Lachen hat nicht nur Auswirkungen auf unser soziales Miteinander, sondern auch auf die Gesundheit. Diese sollen sogar so groß sein, dass sich damit eine ganze Forschung beschäftigt. Der Psychiater William F. Fry untersuchte 1964 an der kalifornischen Universität Stanford zum ersten Mal, was mit unserer Psyche und unserem Körper passiert, wenn wir mal so richtig beherzt loslachen. Er begründete damit die sogenannte Gelotologie, die Wissenschaft vom Lachen.

Wer richtig lacht, verliert Gewicht

Und Lachen hat viele positive Effekte: Es hilft gegen Schmerzen, stärkt das Immunsystem, baut Stress ab und macht nebenbei sogar schlank. Letzteres allerdings nur, wenn man zehn Minuten richtig loslacht. Doch was ist richtiges Lachen überhaupt? Forscher haben festgestellt, dass es insgesamt 18 verschiedene Arten von Lächeln gibt – doch nur eins davon ist Ausdruck ehrlicher Freude. Nämlich dann, wenn wir etwas mal so lustig gefunden haben, dass wir uns förmlich schlappgelacht haben.

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir in allen anderen Fällen mit unserem Lächeln gelogen haben. Im Gegenteil: Lachen hat verschiedene Gründe. Zum Beispiel, weil wir jemanden begrüßen, weil wir Angst haben oder durchgekitzelt werden. Und wer selbst nichts zu lachen hat, sollte einfach die anschauen, die lachen. Lachen wirkt nämlich ansteckend.