Weltmusik

Afrikanischer Musiker Papa Wemba nach Auftritt gestorben

Er galt als König der kongolesischen Rumba und war ein Star der Weltmusik-Szene: Papa Wemba ist am Sonntag mit 67 Jahren gestorben.

Papa Wemba während eines Konzerts im kongolesischen Kinshasa 2004.

Papa Wemba während eines Konzerts im kongolesischen Kinshasa 2004.

Foto: DAVID LEWIS / REUTERS

Johannesburg.  Der kongolesische Sänger Papa Wemba, einer der populärsten Musiker Afrikas, ist tot. Er sei am frühen Sonntagmorgen in Abidjan (Elfenbeinküste) gestorben, wie unter anderem Radio France International unter Berufung auf seinen Manager berichtet. Der 67-Jährige sei am Vorabend während eines Konzerts auf der Bühne zusammengebrochen.

Der 1949 geborene Sänger, mit ursprünglichem Namen Jules Shungu Wembadio Pene Kikumba, galt als König der kongolesischen Rumba. Seine Karriere, die Ende der 1960er-Jahre in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa begann, umfasst beinah fünf Jahrzehnte. Als einer der ersten kombinierte er klassische kongolesische Klänge mit europäischer Tanzmusik und wurde so zum Vorreiter der Weltmusik.

International bekannt wurde er nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel. Zu seinen größten Hits gehören „Yolele“, „Analengo“ und „Maria Valencia“. Papa Wemba spielte in ständig wechselnden Formationen und galt als Förderer junger Talente in seiner Heimat. (dpa/epd)