Tötungsdelikt

Vater erschießt Tochter und schiebt Schuld auf Fünfjährige

In Philadelphia hat die Polizei einen Mann festgenommen, der seine Tochter erschossen hat.

In Philadelphia hat die Polizei einen Mann festgenommen, der seine Tochter erschossen hat.

Foto: istock

In den USA hat ein Vater seine kleine Tochter erschossen. Doch statt die Tat zuzugeben, wollte er die Schuld einem Kind zuschieben.

Philadelphia.  Zahlreiche amerikanische Medien berichten aktuell über einen hochdramatischen Kriminalfall aus Philadelphia. Dort soll der 30-jährige Maurice Phillips – wohl aus Versehen – seine vierjährige Tochter erschossen haben. Er flüchtete am Samstag zunächst vom Tatort, stellte sich am Sonntag aber der Polizei.

Wie der Nachrichtensender NBC berichtet, soll Phillips zunächst vor seiner vierjährigen Tochter und ihren sechs Geschwistern mit einer Schusswaffe hantiert haben. Dann habe sich ein Schuss gelöst, der das Kleinkind in den Kopf traf. Der 30-Jährige habe daraufhin jedoch keine Rettungskräfte oder die Polizei gerufen, sondern den Leichnam der Tochter in ein Hinterzimmer gebracht, ein weiteres seiner Kinder geschlagen und dann das Haus fluchtartig verlassen.

Vater wollte Tat vertuschen

Die Polizei ging gleichlautenden Medienberichten zufolge davon aus, dass Phillips die Tat vertuschen und einer weiteren Tochter in die Schuhe schieben wollte. Die Beamten fanden bei ihrem Eintreffen am Tatort eine Fünfjährige vor, deren Kleidung blutverschmiert war. Es war dieselbe Tochter, die der Vater nach der Tat geschlagen hatte. Wie sich herausstellte, hatte Maurice Phillips ihr das Blut auf die Kleidung geschmiert.

Am frühen Sonntagmorgen stellte sich der Mann schließlich der Polizei, die nun prüft, ob Phillips geschilderte Version von einem unglücklich Unfall tatsächlich stimmt. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft – ein Antrag auf Freilassung auf Kaution wurde abgelehnt. (ac)

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos