Unglück

Bulle spießt 19-Jährigen bei Stierkampf von hinten auf

Das Blut an der Hose des Toreros soll vom Stier selbst stammen.

Das Blut an der Hose des Toreros soll vom Stier selbst stammen.

Foto: Julio Munoz / dpa

Eine Unaufmerksamkeit hätte ein Stierkämpfer in Spanien fast mit dem Leben bezahlt. Ein Foto hielt den dramatischen Augenblick fest.

Sevilla.  Blutverschmiert hängt ein 19-jähriger Torero in der Luft – aufgespießt am Horn eines Stieres, der ihn durch die Arena trägt. Das Foto, das den tragischen Moment eines Stierkampfes im spanischen Sevilla festhält, dokumentiert die Gefährlichkeit dieses umstrittenen Wettbewerbs. Doch Andrés Roca Rey, der bereits im November 2015 bei einem Stierkampf zwei Zähne verlor, hatte Glück: Wie es auf seiner Internetseite heißt, habe er sich bei dem Unfall am Wochenende – anders als das Bild vermuten lässt – nur den Oberschenkel verletzt. Am Dienstag wolle er wieder in der Arena stehen, kündigte er an.

Bei dem Unglück nutzte der 530 Kilo schwere Bulle eine Unaufmerksamkeit des peruanischen Toreros, indem er den 19-Jährigen von hinten auf sein rechtes Horn aufspießte, wie ein Video auf Youtube zeigt. Nach einem kurzen Ritt ließ der Stier von Rey ab und warf ihn auf den Boden der Arena. Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, soll das Blut an der Hose vom Stier selbst stammen. Tierschützer fordern immer wieder, Stierkämpfe abzuschaffen, weil viele Tiere die Tortur nicht überleben oder sich dabei schwer verletzen. (bk)

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