Los Angeles –

Gab Beyoncé ein gekauftes Interview?

Eine Milliardärstochter durfte die Sängerin exklusiv befragen

Los Angeles. Ein Weltstar macht sich rar: Seit 2013 gibt Sängerin Beyoncé Knowles (34) keine persönlichen Interviews mehr. Statements gibt es nur in schriftlicher Form oder per E-Mail. Eine PR-Strategie, die anfangs vor allem von US-Journalisten kritisiert, aber dann hingenommen wurde. Jetzt sprach Beyoncé mal wieder mit einer Reporterin – ausgerechnet einer Milliardärstochter.

Für die amerikanische Ausgabe des Magazins „Elle“ sollte es ein Coup werden. Beyoncé ziert nicht nur den Titel der Maiausgabe, sondern gibt laut Ankündigung der Redaktion ein „seltenes Interview“. Den Herausgebern der US-Webseite „Lainey Gossip“ kam das seltsam vor. Erst recht, als sie den Namen der Redakteurin hörten, die das Interview führen durfte – Tamar Gottesman. Diese its die Tochter des Hedgefonds-Managers Noam Gottesman, der laut Forbes-Liste zu den reichsten US-Amerikanern zählt und Beyoncé vergangenen Sommer als Gast auf seiner Hochzeit empfing. Jetzt hagelt es Kritik von allen Seiten wegen der mutmaßlichen Klüngelei. „Was muss man als Journalist wohl tun, um ein Interview mit Beyoncé zu bekommen?“, fragte die „New York Times“ ironisch. Offenbar veröffentlichte die Autorin erst neun Artikel für die „Elle“. Dafür durfte Tamar Gottesman 2011 nach einem Helikopterrundflug mit ihrem Vater und Beyoncé bei dieser eine Tanzstunde nehmen. Ein Schuft, der Schlechtes dabei denkt.