Facebook-Livestream

Mann wird offenbar angeschossen – und filmt sich selbst

In den USA filmt sich ein Mann per Handy und wird möglicherweise Opfer eines Verbrechens. Die Polizei prüft die Echtheit des Videos.

In den USA soll ein Mann durch Schüsse verletzt worden sein – während er sich selbst filmte und das Video live auf Facebook zeigte.

In den USA soll ein Mann durch Schüsse verletzt worden sein – während er sich selbst filmte und das Video live auf Facebook zeigte.

Foto: iStock

Chicago.  Ein Mann scheint in Chicago angeschossen worden zu sein, während er sich selbst wohl mit einem Smartphone filmte – und das Video per Livestream auf Facebook übertrug. Unter anderem die Chicago Sun-Times berichtet über den Vorfall. Das Video findet sich in mehreren Versionen auf der Online-Plattform YouTube und wurde mehrere Hunderttausend Mal angeklickt.

In dem Video ist ein junger Mann mit einer blauen Schirmmütze zu sehen, der sich mit seiner Handykamera umherdreht. Bis ein Geräusch wie von Schüssen zu hören ist. Die Kamera fällt auf den Bürgersteig und für einen sehr kurzen Moment ist der Himmel zu sehen. Dann tritt ein Mann mit einer Pistole über das Objektiv. Er schießt mehrere Male, bevor er den sichtbaren Bereich verlässt.

Im Hintergrund sind Schreie zu hören

Im Folgenden sind auf der fast zweiminütigen Aufnahme mehrere Stimmen zu hören. Die Stimme eine Frau schreit: „Oh mein Gott, nein!“ Zum Ende des Videos wird das Bild unklar und wieder ist die weibliche Stimme zu hören, sie sagt: „Ich kann das nicht glauben!“

Ob das Video authentisch ist und einen realen Vorfall zeigt, ist bislang nicht sicher. Die Nachrichtenseite mashable.com berichtet, dass die Polizei von Chicago derzeit versucht, die Echtheit des Videos festzustellen. Weiter heißt es, dass ein 31-jähriger Mann am Donnerstag an dem Ort, der auf dem Video zu sehen ist, durch Schüsse verletzt und in ein Krankenhaus transportiert wurde. Bisher konnte die Polizei mit dem schwer verletzten Mann im Hospital nicht sprechen. Ob es sich bei der Person im Video und dem Verletzten im Krankenhaus um den gleichen Mann handelt, ist nicht geklärt.