Seti-Institut

Forscher weiten Suche nach Außerirdischen deutlich aus

Mit Radioteleskopen sucht das Seti-Institut in den USA nach Hinweisen auf außerirdische Zivilisationen. Nun wird die Suche erweitert.

Die Forscher vom Seti-Institut weiten ihre Suche nach Außerirdischen auf so genannte Rote Zwerge aus. Auch in ihrer Nähe könnte es bewohnbare Planeten geben.

Die Forscher vom Seti-Institut weiten ihre Suche nach Außerirdischen auf so genannte Rote Zwerge aus. Auch in ihrer Nähe könnte es bewohnbare Planeten geben.

Foto: imago stock&people / imago/Science Photo Library

Mountain View.  Das US-amerikanische Seti-Institut startet eine groß angelegte Suchkampagne nach künstlichen Radiosignalen möglicher außerirdischer Zivilisationen. In den kommenden zwei Jahren sollen demnach 20.000 sogenannte rote Zwergsterne mit Hilfe von Radioteleskopen untersucht werden, teilte das Institut am Mittwoch im kalifornischen Mountain View mit.

Rote Zwerge seien bislang bei der Suche nach außerirdischen Zivilisationen vernachlässigt worden. Rund drei Viertel aller Sterne fielen jedoch in diese Kategorie, hieß es weiter. Das gemeinnützige Seti-Institut (Search for Extraterrestrial Intelligence; Suche nach außeridischer Intelligenz) sucht seit 1984 nach Hinweisen auf außerirdische Zivilisationen. Es finanziert sich aus Spenden. (dpa)