Verdacht

Hundename löst bei Bank in den USA Terroralarm aus

Ein Mann aus San Francisco wollte eigentlich nur den Gassigänger seines Hundes entlohnen. Doch die Überweisung sorgte für Terroralarm.

Ein angeleinter Pitbull (Archivfoto). In den USA sorgte der Name eines Pitbull-Mischlings für einen Terrorverdacht.

Ein angeleinter Pitbull (Archivfoto). In den USA sorgte der Name eines Pitbull-Mischlings für einen Terrorverdacht.

Foto: imago stock&people / imago

San Francisco.  In den USA hat ein Pitbull-Mischling für Terrorverdacht gesorgt. Eigentlich wollte Bruce Francis aus San Francisco nur den Gassigänger seines Hundes entlohnen, aber er hatte die Rechnung ohne das US-Finanzministerium gemacht. Dort schrillten nämlich angesichts der Betreffzeile im Überweisungsträger sämtliche Alarmglocken. Francis hatte als Verwendungszweck „Dash“ angegeben, den Namen seines Hundes. Dumm nur, dass der arabischen Name der Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit „Daesh“ ziemlich ähnlich klingt.

Francis selbst wurde auf den Verdacht erst aufmerksam, als das Geld nicht beim Empfänger ankam und dieser den Hundebesitzer auf die fehlende Bezahlung hinwies. In seinem Online-Banking-Account fand der an Multipler Sklerose erkrankte Mann dann eine Nachricht des US-Finanzministeriums, die ihn aufforderten: „Bitte erklären Sie, was mit ,für Dash’ gemeint ist.“

„Sie stoppen den dümmsten Terroristen“

„Na super, habe ich mir gedacht, sie stoppen den dümmsten Terroristen der Welt“, sagte er dem regionalen TV-Sender KTVU. Nach einem Anruf bei der Behörde hatte sich dann jedoch schnell geklärt, was – oder viel mehr wer – Dash ist und der Zahlungsauftrag wurde bewilligt.

Übel nimmt der Hundebesitzer der Bank und den Behörden die Vorsichtsmaßnahme nicht. „Ich denke, wir sollten alles tun, was für tun können, um Terroristen und die Finanzierung von Terroristen zu stoppen“, sagte er weiter – auch wenn es für ihn und seinen Gassigänger dadurch etwas lästiger wurde. (jei)

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