Promi-Streit

Kim Kardashian zieht nach Nackt-Selfie in den Twitter-Krieg

Kim Kardashian zofft sich auf Twitter mit den Schauspielerinnen Bette Midler und Chloë Grace Moretz. Der Anlass: ein Nackt-Selfie.

Kim Kardashian und Ehemann Kanye West scheinen Twitter-Zoff zu mögen.

Kim Kardashian und Ehemann Kanye West scheinen Twitter-Zoff zu mögen.

Foto: © Charles Platiau / Reuters / REUTERS

Los Angeles.  Erst postete sie mal wieder ein Nackt-Selfie von sich, dann folgte der öffentlich zelebrierte Twitter-Zoff: Kim Kardashian teilte am Montag ein freizügiges Foto mit ihren 41 Millionen Twitter-Followern. Ihr Kommentar zum Bild: „Wenn man nichts zum Anziehen hat.“

Das Foto wurde vor einem Jahr und vor ihrer Schwangerschaft mit Sohn Saint aufgenommen, wie Kardashian zugab. Darauf ist zu sehen, wie das TV-Sternchen komplett hüllenlos vor einem Badezimmerspiegel steht, die intimen Stellen nur mit einem schwarzen Balken bedeckt. Für viele Fans ist eine nackte Kim Kardashian keine Überraschung mehr, in ihrer Reality-Show „Keeping up with the Kardashians“ wurden schon einige sehr private Momente der 35-Jährigen gezeigt. Und 2014 wollte sie mit ihrem Nackt-Shooting für das „Paper Magazin“ das Internet zerstören. Der damalige Slogan – „Break the internet“ – und das Bild von Kims Po gingen um die Welt.

Kritik von Bette Midler

Doch für US-Schauspielerin und -Sängerin Bette Midler war dieses Nackt-Posting zu viel. Die 70-Jährige kritisierte Kardashian auf Twitter: „Wenn Kim uns einen Teil von ihr zeigen will, den wir noch nie gesehen haben, muss sie schon die Kamera runterschlucken.“

Kim Kardashian konterte am späten Montagabend (Ortszeit) in Richtung Midler: „Ich weiß, du müsstest schon längst im Bett sein. Aber wenn du noch wach bist, schick’ doch Nacktbilder.“ Und weiter: „Ich will gar nicht damit anfangen, wie du mir vor einiger Zeit ein Geschenk geschickt hast, im Versuch, eine falsche Freundin zu sein, und nun so ankommst.“

Kardashian legt sich auch mit britischem Moderator an

Das war der Beginn eines großen Rundumschlags, bei dem Kim Kardashian ihre Kritiker mit hämischen Tweets zum Schweigen brachte – ganz im Stil ihres Mannes Kanye West, der immer wieder gerne Twitter-Kriege auslöst.

So legte sie sich auch mit der jungen US-Schauspielerin Chloë Grace Moretz (19) an. Die hatte mit dem zensierten Nackt-Selfie nichts anfangen können und Midlers Tweet auf ihrer eigenen Twitter-Seite veröffentlicht. Kardashians Reaktion: „Lasst uns alle @ChloeGMoretz auf Twitter willkommen heißen, da ja niemand weiß, wer sie ist.“

Auch mit dem britischen TV-Moderator Piers Morgan (50) legte sich die US-Amerikanerin an. Der hatte in seiner Show „Good Morning Britain“ gesagt: „Ich weiß, dass dein alter Herr 50 Millionen Dollar Schulden hat, Kim – aber das ist absurd. Soll ich dir Klamotten kaufen?“ Damit spielte Morgan auf Kanye Wests Geständnis an, 53 Millionen Dollar Schulden zu haben.

Kim Kardashians Antwort auf Piers Morgan: „Biete nie einer verheirateten Frau an, für sie Klamotten zu kaufen. Das ist ein Ashley-Madison-typischer Scheiß.“ Asley Madison ist ein Onlineportal zur Kontaktaufnahme von Sex-Partnern für Seitensprünge.

Nächstes Nackt-Posting folgte am Dienstag

Sonderlich beeindruckt von der Kritik zeigte sich Kardashian nicht. Voller Spott entschuldigte sie sich bei ihren Anhängern, dass sie erst so spät auf ihre prominenten Kollegen reagiert habe. „Ich war damit beschäftigt, einen 80-Millionen-Scheck aus meinen Videospielen einzulösen und 53 Millionen auf unser gemeinsames Bankkonto zu überweisen.“

Und am Dienstag folgte direkt das nächste Posting mit einem Nackt-Foto. Dazu der Hashtag „#liberated“ – „befreit“. (mit dpa)