Hardrock-Band

AC/DC sagen US-Tour ab – Konzerte in Europa nicht betroffen

Aus gesundheitlichen Gründen haben AC/DC ihre zehn Konzerte in den USA abgesagt. In Deutschland werden die Musiker aber auftreten.

Brian Johnson beim AC/DC-Konzert im Sommer 2015 in Berlin: Die kommenden Konzerte werden eventuell mit einem Gastsänger nachgeholt.

Brian Johnson beim AC/DC-Konzert im Sommer 2015 in Berlin: Die kommenden Konzerte werden eventuell mit einem Gastsänger nachgeholt.

Foto: Britta Pedersen / dpa

New York.  Die australische Hardrock Band AC/DC sagt die nächsten zehn Konzerte ihrer „Rock or Bust“-Welttournee in den USA vorerst ab. Wie die Band auf ihrer Webseite am Montag mitteilte, hat der Arzt dem Sänger Brian Johnson dazu geraten, die Tournee sofort abzubrechen, da ihm sonst der völlige Verlust seines Gehörs drohe.

Johnson ist wegen seiner unverwechselbaren Falsettstimme berühmt. Die US-Konzerte sollen später nachgeholt werden. Möglicherweise mit einem Gastsänger. Für die deutschen Fans gibt es aber gute Nachrichten. Wie der Tour-Veranstalter mitteilte, betrifft die Absage nicht die Konzerttermine in Europa. So solle das Konzert der Band im Hamburger Volksparkstadion am 26. Mai wie geplant stattfinden. Auch der Termin in Leipzig am 1. Juni bleibe bestehen.

Mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben weltweit gilt AC/DC als eine der ganz großen Bands der Musikgeschichte. Gegründet wurde sie 1973 vom Leadgitarristen Angus Young und seinem Bruder Malcolm. Auf der aktuellen Tournee ist Malcolm Young nicht mehr dabei: Der 62-Jährige leidet an Demenz. (dpa)