„Star Wars“

Toby Dyson: Erfinder von R2D2 auf Malta gestorben

Einer der Erfinder des „Star Wars“-Roboters R2D2 ist tot. Toby Dyson starb auf Malta. Nun soll eine Autopsie die Ursache klären.

Auftritt bei der Oscar-Verleihung: BB-8, R2D2 und C3PO.

Auftritt bei der Oscar-Verleihung: BB-8, R2D2 und C3PO.

Foto: Mark Suban / Ampas / Handout / dpa

Valletta.  Toby Dyson, einer der Erfinder des berühmten Roboters R2D2 aus der „Star Wars“-Saga, ist im Inselstaat Malta tot aufgefunden worden. Die Leiche des 68-Jährigen sei in seinem Haus auf der Insel Gozo entdeckt worden, nachdem Dyson mehrere Tage nicht mehr gesehen worden war, teilte die Polizei am Freitag mit. Es sollte eine Autopsie durchgeführt werden, um die Todesursache festzustellen.

Der kleine Droide R2D2 gilt als eine der beliebtesten Figuren der Filmserie von George Lucas, seit er dort 1977 erstmals auftauchte. Der runde Reparatur-Roboter kann in den „Star Wars“ nur Pfeiftöne erzeugen, die von seinem Freund C3PO in Sprache übersetzt werden.

Dyson, ein Meister der Spezialeffekte, war unter anderem für den Emmy nominiert und hat auch an Filmen wie „James Bond 007 – Moonraker“ mitgearbeitet. Zudem entwarf er Roboter für einige der größten Elektronikfirmen der Welt, etwa Sony, Philips und Toshiba. (dpa)