Islamismus

Anschlagsserie in Somalia fordert mindestens 52 Tote

Die Anschlagsserie begann am Freitag mit dem Angriff auf ein Hotel in der Hauptstadt Mogadischu.

Die Anschlagsserie begann am Freitag mit dem Angriff auf ein Hotel in der Hauptstadt Mogadischu.

Foto: FEISAL OMAR / REUTERS

Das westafrikanische Somalia wird von einer schweren Attentaten erschüttert. Seit Freitag sind mindestens 52 Menschen getötet worden.

Mogadischu.  Bei einer Serie von Anschlägen der islamistischen Terrorgruppe Al-Shabaab sind im Krisenstaat Somalia innerhalb von drei Tagen mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Verletzt wurden nach offiziellen Angaben mindestens 100 weitere Menschen bei Explosionen in der Hauptstadt Mogadishu am Freitag sowie in der Stadt Baidoa am Sonntag.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Sonntag in einem beliebten Restaurant in Baidoa, knapp 220 Kilometer westlich der Hauptstadt, in die Luft gesprengt. Kurz darauf wurde eine Autobombe vor einem anderen Restaurant im Stadtzentrum ferngezündet. Mindestens 30 Menschen seien bei den Anschlägen getötet und mindestens 60 weitere verletzt worden, sagte der Bürgermeister der Stadt am Montag.

Präsident beräumt Sondersitzung ein

Zwei Tage zuvor hatte die Terrorgruppe bei einem Anschlag auf ein Luxushotel und eine Parkanlage in Mogadischu 22 Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt. Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamoud setzte am Montagmorgen in Mogadischu eine Sondersitzung der Regierung an, um über „schnelle Vergeltungsmaßnahmen“ gegen Al-Shabaab zu beraten. (dpa)

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