Auktion

Aston Martin aus „Spectre“ für 3,1 Millionen versteigert

Ein James-Bond-Fan hat einen Aston Martin aus „Spectre“ ersteigert. Doch fahren darf er damit nicht – der Wagen ist nur was für Profis.

Das ist das gute Stück – ein Aston Martin DB10.

Das ist das gute Stück – ein Aston Martin DB10.

Foto: Andy Rain / dpa

London.  Sich einmal wie James Bond fühlen – das kann nun der glückliche Käufer eines silberner Aston Martin aus dem James-Bond-Thriller „Spectre“. Für umgerechnet 3,1 Millionen Euro ersteigerte der Fan von Agent 007 den Wagen am Donnerstag im Londoner Auktionshaus Christie's. Seinen Namen wollte er nicht nennen, nur so viel: „Ich bin auch Autoliebhaber und habe ein paar Aston Martin.“

Bei der Auktion kamen auch neun weitere Bond-Andenken aus dem jüngsten Film der Reihe unter den Hammer. Insgesamt wurden 3,57 Millionen Euro eingesammelt. Das Geld kommt Ärzte ohne Grenzen und anderen Hilfsorganisationen zugute. Online werden bis zum Dienstag noch weitere 14 Memorabilien versteigert.

Ersteigerter Wagen nicht für Straßenverkehr gedacht

Bond-mäßigen Fahrspaß auf der Autobahn darf der jetzige Besitzer mit seinem neuen Gefährt aber nicht haben. Die DB10 baute Aston Martin nämlich nicht für öffentliche Straßen, sie sind für den normalen Verkehr weder auf Sicherheit geprüft noch zugelassen. Es sei nur für ausgebildete Fahrer und „spezifischen Gebrauch“ in kontrollierter Umgebung gedacht, lautete die Warnung im Auktionskatalog. Der DB10 ist eines von zehn Modellen, das für den Film gebaut wurde. Acht davon gingen nach Angaben der Produktionsfirma bei den Dreharbeiten kaputt. (dpa)