Unglück

In Fluss gestürzt: Unfall löscht britische Newcomer-Band aus

Sie feierten gerade ihren ersten Auftritt im Ausland überhaupt. Kurz danach sind alle Mitglieder der Newcomer-Band „Viola Beach“ tot.

Die Band war gerade auf dem Weg von einem Konzert zurück zum Flughafen, als der Wagen von einer Klappbrücke 25 Meter in die Tiefe stürzte.

Die Band war gerade auf dem Weg von einem Konzert zurück zum Flughafen, als der Wagen von einer Klappbrücke 25 Meter in die Tiefe stürzte.

Foto: TT NEWS AGENCY / REUTERS

Stockholm.  Bei einem schweren Autounfall sind offenbar alle vier Mitglieder der britischen Indie-Pop-Band „Viola Beach“ sowie ihr Manager tödlich verunglückt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist die Band in der Nacht zu Samstag auf dem Weg von einem Auftritt im schwedischen Norrköping zurück zum Flughafen gewesen, als der Unfall passierte.

Wie der britische „The Telegraph“ berichtet, hat der Wagen eine Schranke vor einer Klappbrücke durchbrochen, die gerade für Schiffe geöffnet gewesen war. Laut Zeugenaussagen stürzte der Wagen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern 25 Meter tief in den Kanal. Wenig später wurden die Leichen der vier Bandmitglieder geborgen. Auch der Tourmanager kam in dem Auto ums Leben. Für die Newcomer-Band war der Auftritt in Schweden der erste überhaupt im Ausland.

Fans trauern auf Facebook

Kurz vor dem Konzert postete die Band auf ihrer Facebook-Seite ein Bild, das ein Bandmitglied und offenbar auch den späteren Unglückswagen zeigt. In den Kommentaren unter dem Foto drückten zahlreiche Fans der Band ihr Beileid aus. „Sie waren brillant und hatten eine aufregende Zukunft vor sich“, schrieb einer von ihnen. Die Band hatte erst im vergangenen Jahr ihre Debütsingle „Swings & Waterslides“ veröffentlicht. (bk/dpa)

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