Einsatz

Feuerwehr findet Dutzende Schlangen über einem Nachtclub

Weil Wasser in einen Nachtclub lief, ist die Frankfurter Feuerwehr ausgerückt – und stieß dort auf ein Schlangennest. Buchstäblich.

Die Feuerwehr kommt in eine Wohnung – und wird von Schlangen empfangen.

Die Feuerwehr kommt in eine Wohnung – und wird von Schlangen empfangen.

Foto: Feuerwehr Frankfurt

Frankfurt.  Bei einem Routineeinsatz hat die Feuerwehr in Frankfurt buchstäblich ein Schlangennest entdeckt. Die Helfer waren in der Nacht zum Sonntag zu einem Wasserrohrbruch gerufen worden: In die Räume eines Nachtclubs lief Wasser.

In der Wohnung über dem Nachtclub begegneten den Feuerwehrleuten dann zwei lebende Boas, zwei Felsenpythons und ein Hühnerfresser – Schlangen, die zum Teil frei durch die Wohnung krochen. Die Einsatzkräfte verständigten einen Schlangenexperten, der zumindest teilweise Entwarnung geben konnte: Von den Schlangen geht keine Gefahr aus. Eine beeindruckende fünf Meter lange Anakonda war bereits tot, in einer Tüte fanden sich verwesende Kadaver weiterer Reptilien.

Die hinzugezogene Polizei stieß in einem Lagerraum im Innenhof auf weitere Schlangen. Insgesamt wurden 25 Boas und eine Python aufgefunden, die nach Angaben eines Spezialisten teilweise in desolatem Zustand sind. Gegen den während des Einsatzes hinzugekommen Halter wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Er zeigte sich nach dem Eindruck der Polizei nicht einsichtig, die Haltung sei artgerecht.

Auslöser für den Rohrbruch könnte kurz vor ihrem Tod die Anakonda gewesen sein, hieß es von der Polizei: „Vielleicht war es ein letzter Hilferuf.“ (law)

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