Imagewandel

Neues „Playboy“-Cover: Selfie-Blick statt nackter Brüste

Das Titelblatt des „Playboys“ zeigt in den USA künftig keine nackten Frauen mehr. So sieht das erste Cover nach dem Imagewechsel aus.

Sarah McDaniel ist auf dem Cover der März-Ausgabe des „Playboy“ zu sehen.

Sarah McDaniel ist auf dem Cover der März-Ausgabe des „Playboy“ zu sehen.

Foto: dpa

Los Angeles.  Das amerikanische Magazin „Playboy“ hat sein erstes Cover nach dem angekündigten Imagewechsel vorgestellt. Künftig werden weder auf der Titelseite noch im Innenteil der US-Ausgabe nackte Frauen zu sehen sein.

Die März-Ausgabe holt erstmals ein neues Design im Stil des Messenger-Dienstes Snapchat, mit dem sich kostenlos Bilder verschicken lassen, auf den Titel. Das Model auf dem Cover posiert in knappem Höschen und aufgeknöpftem Oberteil für ein Selfie. Ähnlich wie bei Snapchat ist quer darüber ein Balken gelegt, der mit „heyyy“ beschriftet ist.

Das Unternehmen erklärte am Donnerstag, die Fotos sollten authentisch und entspannt wirken. Der Playboy will mit dem geänderten Konzept neue Leserschichten erschließen. (dpa)