Suizid

Schweizer Spitzenkoch Benoit Violier mit 44 Jahren gestorben

Spitzenkoch Benoit Violier (Mitte) galt als einer der besten Köche der Welt.

Spitzenkoch Benoit Violier (Mitte) galt als einer der besten Köche der Welt.

Foto: Christian Brun / dpa

Er galt als einer der besten Köche der Welt: Der Benoit Violier aus der Schweiz ist tot. Er nahm sich laut Polizei das Leben.

Lausanne.  Einer der besten Köche der Welt hat sich am Sonntag das Leben genommen: Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei hat sich der 44 Jahre alte Benoit Violier mit einer Schusswaffe selbst getötet. Die Beamten fanden den Chefkoch des Sterne-Restaurants „L’Hôtel de Ville“ am späten Nachmittag in seiner Wohnung in Crissier.

Die genauen Umstände des Todes sollen nun untersucht werden. Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungen eingeleitet, wie es nach einem Suizid üblich ist. „Aus Respekt gegenüber der Familie werden die Polizei und Staatsanwaltschaft nicht weiter kommentieren“, heißt es in der Mitteilung.

Der 44-Jährige war vom Gault-Milau mit insgesamt 19 Sternen ausgezeichnet worden, im Jahr 2013 wurde er zum „Koch des Jahres“ gewählt. Sein Restaurant „L’Hôtel de Ville“ führt die internationale Liste „Milles tables d’exception“ im Jahr 2015 an. Es gilt daher als die beste Gaststätte der Welt. (les)

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