Ermittlungen

Polizei Hamburg fahndet nach Silvesterübergriffen mit Fotos

Die Polizei Hamburg sucht nun mit Fahndungsfotos nach zwei Männern. Sie sollen eine 18-Jährige an Silvester sexuell genötigt haben.

Mit diesem verschwommenen Foto fahndet die Polizei Hamburg wegen der Übergriffe an Silvester nach Verdächtigen.

Mit diesem verschwommenen Foto fahndet die Polizei Hamburg wegen der Übergriffe an Silvester nach Verdächtigen.

Foto: Polizei Hamburg

Hamburg.  Rund drei Wochen nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht fahndet die Polizei mit Fotos nach zwei Verdächtigen. Die beiden Männer stehen im Verdacht, eine 18 Jahre alte Frau sexuell genötigt zu haben. Das Opfer hat die beiden Beschuldigten auf einer Übersichtsaufnahme aus der Großen Freiheit erkannt.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Polizei acht Tatverdächtige ermitteln konnte. Einige sollen einen Migrationshintergrund haben, andere sollen Flüchtlinge sein.

306 Opfer bei Polizei gemeldet

In der Silvesternacht waren in Hamburg – ähnlich wie in Köln – Frauen von mehreren Männern an der Reeperbahn umringt und sexuell belästigt und genötigt worden. Am 1. Januar hätten bereits 14 Personen Anzeige wegen sexueller Straftaten erstattet – laut Polizei hat das erst eine nachträgliche Überprüfung ergeben. Bis zum Freitag stieg die Zahl der Anzeigen auf 205 an. 306 Opfer hätten sich bei der Polizei gemeldet. Die meisten von ihnen sollen die Täter als „ Südländer“, „Nordafrikaner“ oder als Menschen „mit dunklem Hautteint“ beschrieben haben.

Hinweise nimmt die Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/428656789 entgegen. (HA)